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Aku-Druck gegen morgentliche Übelkeit

Zwei seperate Studien haben bestätigt, was Akupunkteure und Shiatzumasseure schon immer gewusst haben, nämlich, dass Akupressur bei Schwangeren an den richtigen Stellen das morgentliche Unbehagen dämpfen oder gar entfernen kann.

Bei einer Akupressur massiert man die Akupunkturpunkte des Körpers - hauptsächlich mit den Daumen, Handflächen und Ellenbogen - an Stelle von Nadeln.
An der Innenseite des Unterarms gerade über der Handgelenkfurche zwischen den beiden Sehnen befindet sich ein Akupunkturpunkt genannt P. 6 (Pericardium 6). Indem man diesen behandelt, kann man morgentliche Übelkeit lindern/los werden. Der Punkt wird zumeist 5-20 Minuten behandelt.
Die eine Studie wurde in ein Gruppe gesunder Frauen mit einer komplikationsfreien Schwangerschaft vorgenommen, die während der Schwangerschaft unter Übelkeit und Erbrechen litten. Man benutzte ein Armband um das Handgelenk, das den P. 6-Punkt ein anhaltenden Druck zuführte.
Man verglich dann mit einer ähnlichen Gruppe, die an einer falschen Stelle Akupressur bekamen (Placebogruppe), sowie mit einer Gruppe, die überhaupt keine Behandlung bekam.
Die SChlussfolgerung lautete - nach einem Vergleich mit der Placebogruppe und der Gruppe ohne jegliche Behandlung - dass es möglich ist Schwangerschaftsübelkeit auf diese Weise deutlich zu reduzieren.
Man kann mit dem Akupunktur-Magenpunkt M. 36 ergänzen. Dies ist auch gegen Übelkeit/Erbrechen effektiv und kann gleichzeitig bei Völlegefühl, menstruellen Leiden sowie Unterleibsleiden angewandt werden.
Akupressur ist eine der ältesten und am meisten verbreiteten Heilungsmethoden. Chinesen entdeckten, dass Störungen im Körperinneren via gewissen Punkten auf der Oberfläche des Körpers entfernt oder gelindert werden können. Die Anwendungsmöglichkeiten von Akupressur strecken sich von Funktionsstörungen von Organen über Schmerzlinderung bis Vorbeugung und hat deshalb einen gesundheitspolitischen Wert. In China hat die klinische Erfahrung längst gezeigt, dass Akupressur und Akupunktur geeignete Stellen hat, die vor gewissen Krankheiten schützen können.
Referenz:
Werntoft, Elisabeth and Dykes, Anna-Karin. Effects of Acupressure on Nausea and Vomiting During Pregnancy. J Reprod Med 2001;46:835-39

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