Sprache
Suchen

Grippe

Akute Viruserkrankung in den oberen und niederen Luftwegen mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, trockenem Husten und Muskelschmerzen im ganzen Körper.

Grippe entsteht durch einen RNA-Virus, der sich von Jahr zu Jahr verändert, so dass man keine Immunität erreichen kann.

Grippe ist eine epidemische Krankheit und stellt ein Risiko für ältere und geschwächte Personen sowie für Menschen mit Atemproblemen dar.

Es gibt drei verschiedene Typen von Grippeviren, A, B und C. Die häufigsten, ausgebreitesten und schwersten Epidemien sind vom Typ A. Die Antigene des Grippe-A-Virus besitzen die bemerkenswerte Fähigkeit, sich von Jahr zu Jahr zu ändern, so dass man sich nicht ein für alle mal impfen lassen kann.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO sammelt aus der gesamten Welt Informationen über Epidemien und beteiligte Virentypen ein, damit rechtzeitig Impfstoffe gegen neue Untertypen produziert werden können.

Vitamin D gegen Grippe
Grippe tritt fast nur in den Wintermonaten auf. Eine Theorie besagt, dass anstelle von einer Neu-Ansteckung der Grippevirus versteckt im Körper ruht und erst dann ausbricht wenn zum Beispiel im dunklen Winterhalbjahr ein Vitamin D Mangel entsteht.

Influenzaepidemien fangen oft sehr plötzlich an und die Anzahl der Erkrankten steigt in den darauffolgenden Wochen. Nach 2-3 Monaten ist die Epidemie in der Regel vorbei. Während einer Epidemie sind viele Menschen mit dem Grippevirus infiziert, ohne jedoch krank zu werden. Besonders Kinder, Ältere und Menschen mit schlechter Immunabwehr bekommen eine symptomgebende Grippe.

Eine Grippevirenansteckung erfolgt oft über eine Tröpfcheninfektion von hustende oder niesende Menschen mit Grippe. Anderer persönlicher kontakt kann ebenfalls anstecken. Die Inkubationszeit -Zeitraum zwischen Ansteckung und Auftreten der Symptome- beträgt 18-72 Stunden.

Wenn der Virus in die Luftwege gelang, dann werden Körperzellen invadiert und dazu gezwungen, neue Viren zu produzieren. Wenn die zelle im Laufe von 4-6 Stunden mit Viren gefüllt ist, dann platzt diese und die neuen Viren gelangen ins Blut, von wo aus neue Zellen befallen werden. Jedes Mal wenn die neue Virengeneration ins Blut gelangt, steigt die Temperatur, weil Fieber eine Abwehrfunktion des Körpers ist. Die übrigen Symptome, also Husten, Niesen sowie Kopf- und Muskelschmerzen, verschlimmern sich auch. Mit der Zeit wird der Körper die neuen Viren bekämpfen. Das immunsystem bildet Antistoffe gegen die angreifenden Grippeviren. Das fieber lässt nach und die Symptome verschwinden.

Eine unkomplizierte Grippe dauert in der Regel 3-5 Tage und die meisten Menschen sind im Laufe einer Woche wieder gesund. Einige Menschen jedoch, besonders Ältere, sind oft noch wochenlang nach einer Grippeinfektion müde und geschwächt, unter anderem weil der Körper während einer Erkrankung die Vitamin- und Antioxidantvorräte anggreift.

Eine gewöhnliche Grippekomplikation ist eine Lungenentzündung, die vom eigentlichen Virus verursacht sein kann, oder auf Bakterien zurückzuführen ist, die grippegeschwächte Menschen angreifen. Das Risiko ist größer, wenn der Grippebetroffene vorher schon eine lungenerkrankung hat.

Es kann sehr schwer sein, Grippe von einem anderen Mikroorganismus, Mycoplasma pneumoniae, zu unterscheiden, der auch Lungenentzündungen verursachen kann, jedoch im Gegensatz zu Grippe mit Antibiotika behandelt wird.

Shop-Produkte

Suchen Sie nach einem Shop-Product, können Sie es hier suchen: