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Zellveränderungen im Gebärmutterhals

Krebs im Gebärmutterhals ist eine gewöhnliche Krebsform bei Frauen. Zellveränderungen können in diesem Fall ein Vorstadium zu Gebärmutterkrebs bedeuten, doch in den meisten Fällen werden diese Veränderungen durch anderes, z.B. Entzündungen hervorgerufen.

Die Gebärmutter ist ein Geschlechtsorgan, dessen Wände kräftige Muskeln enthalten. Bei einer Frau, die nicht schwanger ist, hat sie ungefähr die Form und Größe einer Birne. Die Gebärmutter ist im unteren Becken hinter der Harnblase platziert. Der unterste schmale, zylindrische Teil wird Gebärmutterhals genannt und mundet ca. 1 cm im Boden der Vagina. Der Gebärmutterhals ist innerlich mit Schleimhautgewebe bekleidet.
Während der Menstruation passiert Blut und abgestoßenes Schleimhautgewebe und bei Geburten das Kind aus der Gebärmutter durch den Gebärmutterhals. Die Samenzellen des Mannes müssen den umgekehrten Weg um die Frau zu befruchten.
Pap-Smear
Veränderungen in den Schleimheuten des Gebärmutterhalses gibt normal keine Symptome, aber eine Diagnose wird erstellt, indem dem Gebärmutterhals eine kleine Zellprobe entnommen wird, die auf Krebs und dessen Vorstadien untersucht werden. Die Methode ist von Dr. George Papanicolaou entwickelt worden. Der Begriff "Smear" ist englisch und bedeutet (Krebs-)Abstrich.
Grade der Zellveränderungen im Gebärmutterhals

  • Leicht - Wird normalerweise nicht behandelt, aber nach einigen Monaten wieder kontrolliert. Über die Hälfte der Fälle verschwinden ohne Behandlung.
  • Moderat - Wird konventionell mit Gefrierbehandlung oder Kegelausschneidung behandelt.
  • Schwer - Wird konventionell mit Kegelausschneidung behandelt.
  • Carcinoma in situ - Krebsvorstadium - unbehandelt werden ca. 50% zu Krebs.

Zellveränderungen im Gebärmutterhals führen nur in den seltendsten Fällen zu Krebs.
Risikofaktoren für Zellveränderungen im Gebärmutterhals

  • Frühes sexuelles Debüt (< 18 Jahre)
  • Viele Geschlechtspartner
  • Human Papilloma Virus - HPV-Infektion. (Es gibt über 60 Arten dieses Virus, wovon einige Condylome oder Feigwarzen verursachen, andere für Zellveränderungen im Gebärmutterhals verantwortlich sind.
  • Herpes II-Infektion
  • Rauchen
  • Einnahme der Anti-Babypille

Statistische Untersuchungen deuten darauf hin, dass Frauen aus der Leichtlohngruppe häufiger Zellveränderungen im Gebärmutterhals bekommen als Frauen mit einem höherem Einkommen. Es gibt des weiteren einige:
Ernährungsmässige Verhältnisse, die eine Rolle spielen können

  • Betacaroten - je mehr Betacaroten in der Kost, desto niedriger das Risiko auf Gebärmutterhalskrebs
  • B9, Folinsäure - viele anormale Pap-Smear-Ergebnisse können mit Folinsäuremangel zusammenhängen.
  • Vitamin C - Frauen mit niedrigen Vitamin C-Niveaus haben ein erhöhtes Risiko Gebärmutterhalskrebs zu bekommen.
  • Selen - auch das Selenniveau ist bei Frauen mit Zellveränderungen im Gebärmutterhals markant niedriger.

Die Einnahme der Anti-Babypille kann ein Teil der Erklärung dafür sein, warum das Niveau an beispielsweise Vitamin C, Folinsäure und Selen, aber auch mehreren anderen wichtigen Nährstoffen, bei Frauen niedrig ist, zumal die Pille den Körpergehalt jener Stoffe reduziert.
Vitamin A wird im Körper zu Retinolsäure umgebildet, die für eine normale Zellentwicklung notwendig ist. Eksperimentelle Versuche haben ergeben, dass Retinolsäure von vaginalen Einführungsröhrchen abgegeben, den Krankheitsverlauf in einigen Fällen umkehren konnte. Es wurden jedoch synthetische Vitamin A-Präparate angewandt.
Das Niveau der giftigen Aminosäure Homozystein ist bei Frauen mit Zellveränderungen im Gebärmutterhals oftmals höher, was mit zu niedrigen Niveaus der B-Vitamin zusammenhängen kann.

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