Orthomolekular-Medizin; die Heilkunst des 21. Jahrhunderts

In der Orthomolekular-Medizin strebt man an, auf Zellebene ein ökologisches Milieu wiederherzustellen, das eine bestmögliche Funktion der Zelle zur Sicherung der Energieversorgung und Krankheitsbekämpfung sichert.

An der Universität von Odense (Dänemark) veröffentlichte man vor einigen Jahren ein Statistik, aus der hervorgeht, dass Chemotherapie nur einer verschwindend kleinen Anzahl hilft, und dass viele der Krebspatienten, die sich einer Operation unterziehen, nur halb so lange leben, wie jene die nicht operiert werden; gemessen von dem Tag an dem die Operation gewählt/abgelehnt wird.

Ein jeder Therapeut, der orthomolekular arbeitet, wird sagen;Ja natürlich! Das Gefühl haben wir die ganze Zeit gehabt; Aber jetzt hat die Universität von Odense dies also mit Zahlen belegt. Und dies muss schätzen, zumal es ein mutiges Unterfangen ist. Obwohl die große Revolution ausbleibt, haben wir durch die Erkenntnis und die Veröffentlichung dieser Zahlen einen Tigersprung in der Behandlung von Krebs getan.

Denn ohne das Erkennen des Scheiterns früherer Methoden wird es unmöglich sein, Versuche mit orthomolekularen Methoden einzuführen oder bloß einzuleiten. Aber was genau steckt hinter dem orthomolekularen Prinzip? Orthomolekular-Medizin ist ökologische Medizin. Man verwendet in erster Linie natürlich vorkommende Stoffe in der Behandlung und zur Vorbeugung von Krankheiten. Dieses kann eine Zufuhr nützlicher Stoffe wie etwa Vitamine, Minerale, Aminosäuren, Enzyme, essentielle Fettsäuren und Hormone sein.

Die Entfernung schädlicher Stoffe, mit Hilfe von z.B. EDTA- oder DMSA-Behandlung, ist ein weiteres Beispiel hierfür.Man versucht somit auf zellularem Niveau ein ökologisches Niveau wiederaufzubauen, das die best mögliche Funktion der Zellen für die Sicherung der Energiegewinnung und Krankheitsbekämpfung gewährleistet.

Es ist für das orthomolekulare Behandlungs-Prinzip charakteristisch, dass es streng das erste Gesetz des hypokratischen Eides ”Primum non nocere” einhält (In erster Linie: Verursache keinen Schaden.) Das Risiko der behandlung ist stets wesentlich niedriger als das Risiko traditioneller behandlung der selbern Erkrankung. Dazu kommt, dass die orthomolekularen Behandlungen oftmals viel effektiver sind, besonders auf längere Sicht, indem versucht wird, die Ursache derr Krankheiten zu entfernen.

Traditionelle Behandlungen entfernen oftmals nur die Krankheitssymptome. Im 21. Jahrhundert wird die chirurgische Behandlung von Lebensstilserkrankungen wie Krebs oder Adernverkalkung ein Relikt aus alter Zeit sein. Verschiedene Behandlungstechniken werden durch biologische, orthomolekulare Methoden abgelöst, die ein zweckdienliches Zellenmiliö in unseren Organen erschaffen können.

Der menschliche Körper ist weitgehend ein selbstreparierender Organismus. Die orthomolekular-Medizin muss weiterentwickelt werden, damit wir langsam lernen, die richtigen Knöpfe zu drücken, sodass wir erlernen, die genaue Nutrimentkombination einzusetzen, damit die zellen selbst eine Krankheit erkennen und dies dann auch bekämpfen können.

Die Forderungen an die Krankheitsbehandlung der Zukunft werden wie folgt aussehen: Ungefährlich, hohe Sicherheit, niedrige Nebenkosten, hohe Effektivitet und leichte Zugäglichkeit für jeden.Leider ist das gesundheitwesen darauf bestrebt, stets die höchsttechnologische Lösung für jedes Problem zu finden.

Die Patienten bestehen jedenfalls nicht unbedingt auf diese Operationen. Biochemisch-gesehen ist die orthomolekular-Medizin zwar kompliziert, aber technologisch gesehen ist sie extrem einfach und müsste für jeden wahren Gesundheitspolitiker ein Wunschtraum sein. In Zukunft wird es die höchste Aufgabe der Ärzte werden, das neue Wissen den Menschen so zu vermitteln, dass die meisten vermeiden können, jemals krank zu werden.

Der erste Schritt in diese Richtung ist natürlich, die Ärzte in das orthomolekulare Behandlungsprinzip einzuweihen.

Der Patient sollte schließlich eine reelle Wahl haben können. Eine Wahl zwischen starker Medizin, deren Nebenwirkungen oftmals absolut unverhältnismäsig zu den Krankheitssymptomen steht, sowie operative Eingriffe in einen Körper, dessen Zellenvorgänge unbekannt sind, oder stattdessen eine gezielte orthomolekulare Bhandlung, die dem Körper helfen soll, sich selbst zu heilen.

Die Wahl des Patienten sei in Anbetracht dessen leicht, so sollte man annehmen.