Acne vulgaris - Pickel

Überproduktion an Hautfetten, die die Hautporen verstopfen. Angrenzende Bakterieninfektionen ergeben Entzündungen. Die Beschwerden verschlechtern sich z.B. durch hormonelle Faktoren, doch auch schlechte Ernährung und Erbfaktoren spielen eine Rolle.

Bei Akne (Acne) produzieren die Talgdrüsen der Haut zu viel Talg (Hautfett), welches dazu da ist, um die haut weich zu machen. Diese Überproduktion verstopft die Poren, wodurch ein sogenannter oder auch Hautwurm gebildet wird. Diese Hautwürmer werden leicht mit Bakterien infiziert. Eine sfthsfthsrftholche Entzündung ergibt erst eine kleine Rötung und Schwellung, welche sich danach mit gelbem Eiter füllt und somit Pickel genannt wird. Das Gesicht und der Oberkörper sind die Körperstellen, die am häufigsten von Pickeln heimgesucht werden.

Akne betrifft ca. 80% aller Menschen zwischen 12 und 25 Jahren, in stärkerer oder schwächerer Ausprägung. Dieses hängt mit den hormonellen Veränderungen zusammen, die während dieser Zeitspanne im Körper stattfinden. Die Hormonbalance bei Frauen ändert sich bis zu Beginn der Menstruation. In dieser Situation kann ein Zuschuß von Vitamin B6 nützlich sein.

Eine Schlimmerwerden von Akne sieht man bei:

  • Falsche Ernährung - Verschlechtert Akne in einem bedeutenden Grad. Afrikaner, die ihr traditionelles Essen zu sich nehmen, bekommen nicht in denselben Grad Akne, wie Afrikaner, die in den USA leben und amerikanisches Essen zu sich nehmen. Das Gleiche gilt für Eskimos, die ihre Ernährung auf das Essen der westlichen Welt umstellen. Sie bekommen auch ansteigende Probleme mit Akne.
  • Eine hohe Milchaufnahme, vor allem von fettarmer Milch (bei Teenagern nachgewiesen). Milch enthält eine Reihe von Hormonen und Hormonvorstadien, die die Talgproduktion der Haut und die Hautzellabstoßung steigern.
  • Ein hohes Blutzucker über einen längeren Zeitraum - Fördert die Produktion des Körpers an männlichem Geschlechtshormon, welches weiter die Talgproduktion der Haut fördert. Jenes ist der Wegbereiter der akneproduzierenden Bakterien.
  • Nahrungsmittelintoleranz kann ebenfalls eine Rolle spielen - Besonders Weizen kann Akne verschlimmern, womöglich weil es wie Zucker kurzeitig hohes Blutzucker verursacht. Jodzuschüsse und jodhaltige Kost (Seetang, usw.) kann ebenfalls die Symptome verschlechtern. Vitamin- und Mineralmangel verschlechtert das Problem weiter.
  • Überdosierung von Jod oder jodhaltigen Produkten
  • Die Anwendung von Lithium - gegen Manie und Depression.
  • Schwangerschaft
  • Stress
  • Allergie - Allergiker neigen dazu mehr Talg zu bilden.
  • Anti-Baby-Pille - Der Gebrauch kann Akne verschlimmern und verbessern.
  • Der Gebrauch von Hormonprodukten, anabolischen Steroiden.
  • Make-up und Lotionen - sind allgemein dafür bekannt bei häufiger Anwendung die Poren verstopfen und Akne hervorrufen zu können, wenn sie zu häufig benutzt werden. Es sollte deshalb sorgfältig entfernt werden.
  • Kontakt mit chlorhaltigem Wasser, beispielsweise in Schwimmbädern, eine bei manchen eine negative Wirkung.

Empfehlungen

Allgemeine Ernährungsratschläge für Kranke und Gesunde sowie Ratschläge für einen krankheitsvorbeugenden Lebensstil finden Sie in der Bibliothek. Klicken Sie hier.

Obgleich man sich gesund ernährt mit einer großen Menge frischer Früchte und Gemüse, ist es eine therapeuteutische Beobachtung, dass Menschen mit schweren Fällen von Akne oft zu wenig Magensäure und eine schlechte Verdauung haben. Giftstoffe im Blut, resultierend aus einer schlechten Verdauung, kann in schweren Fällen die Akne beeinflussen. Nehmen Sie deshalb lieber mehrere kleine als wenige große Mahlzeiten zu sich. In einigen Fällen hat eine Ernährung mit einem geringen Inhalt an Getreideprodukten markant geholfen. In anderen Fällen hilft es Milchprodukte, höchstwahrscheinlich wegen des hohen Jodinhalts, zu meiden. Suchen Sie die möglichen Nahrungsmittel, die das Problem verschlimmern - entweder durch eine Eliminationsdiät oder mit der Hilfe eines erfahrenen Therapeuten.

Nehmen Sie einen Zuschuß an nützlichen Milchsäurebakterien und etwas, was die Magensäure anregt. Vermeiden Sie Alkohol, Kaffee, Zucker und Süßigkeiten zwischen den Mahlzeiten, weißes Mehl und leere Kalorien, besonders fritiertes Essen und gesättigte tierische Fettstoffe.

Schränken Sie die Einnahme von Brot, Zucker und Milchprodukten ein. Trinken Sie reines Wasser, mindestens 1 1/2 Liter täglich. Trinken Sie Gemüsesäfte und Kräutertees. Einige haben eine gute Wirkung von einem Zuschuss von aminocheliertem Chrom. Bei Akne, die sich aufgrund der Menstruation verschlechtert, kann es nützlich sein einen täglichen Vitamin B6-Zuschuß von 50 - 100 mg einzunehmen.

In schweren Fällen von Akne empfiehlt es sich, Hilfe bei einem erfahrenen Therapeuten zu suchen. Ein Vitamin A Zuschuß in hohen Dosen kann eine Hilfe sein. Hier kann es sich um Dosen von 50.000 - 100.000 i.e. - evt- mehr - über maximal 3 Monate handeln. Doch diese Dosen sollten niemals allein, sondern stets mit Zink und einer Grundmenge von anderen Zuschüssen eingenommen werden. In einem Teil der Fälle von schwerer Akne mit einer hohen Eiterproduktion hat eine Behandlung mit Vitaminsäure A/Fruchtsäure sich ebenfalls als hilfreich erwiesen.

Benutzen Sie hautfreundliche Seife mit einem niedrigen pH-Wert. Es kann empfohlen werden, das Gesicht einer Teifenreinigung zu unterziehen, z.B. mit Reinungscremes (ohne Alkohol) und Kräutermischungen. Dieses sollte 2 Male täglich durchgeführt werden. In manchen Fällen kann es eine gute Idee sein, Hilfe bei einem Kosmetologen/Hautarzt zu suchen.

Ein Hautwurm kann gut ausgedrückt werden, wobei ein Pickel nicht ausgedrückt werden sollte, bevor er ganz gelb und reif ist, weil die Entzündung sonst in umliegende Gewebe gedrückt werden kann und diese anstecken kann. Durchstechen Sie die Haut auf dem Pickel zuerst mit einer sauberen Nadel. In schweren Fällen kann Akne Narbengewebe hinterlassen. Hier nützen Aloe Vera Gelee und Vitamin E.

Innerlich angewandt Kräuter:

  • Brennnessel wirkt blutreinigend.
  • Kletten-Löwenzahn-Sud (Arctium lappa und Taraxacum officinale) wird als Sud aus 5 g Klettenwurzel und 10 g Löwenzahnwurzel in 750 ml Wasser hergestellt. Teilen Sie diesen Sud in drei Portionen auf und trinken Sie ihn schluckweise über den tag verteilt.
  • Echinacea: Extrakt, Tabletten, Kapseln oder als Sud aus 10 g Wurzeln und 750 ml Wasser. Der Sud sollte im Laufe eines Tages getrunken werden.

Reinigende Kräuter und mehr für den äußerlichen Gebrauch:

  • Aloe vera heilt die Haut schnell.
  • Klette (Arctium lappa) entfernt Abfallstoffe und wirkt bakterienhemmend bei Pickeln und vielen Hautinfektionen.
  • Zitrone (unverdünnter Saft) 1 Teelöffel - 1 Eßlöffel 2 x täglich.
  • Echinacea-Extrakt auf einem Wattebausch direkt auf die betroffenen Stellen auftragen. Wirkt bakterienhemmend.
  • Knoblauch: ½ Knoblauchzehe oder einen Tropfen direkt auf die betroffene Stelle träufeln - evt. auf soagar auf einen Wattebausch, besonders bei vielen Entzündungen, weil Knoblauch bakterientötend ist.
  • Beinwellwurzelsalbe oder Creme 2 x täglich fördert die Heilung und vermindert Narbenbildung.
  • Ringelblumen-Tinktur, Creme oder Salbe 2 x tgl. fördert die Heilung.
    1 Tropfen Nelkenöl direkt auf die betroffene Stelle tupfen - evt. mit einem sauberen Wattebausch.
  • Rote Ulme in Kombination mit Ringelblumen-, Myrrhen- oder Echinecea-Tinktur für eine dicke Pate auf die betroffenen Stellen über 1 - 2 Stunden - evt. mit einem Pflaster oder einem Verbad darüber.
  • Teebaum, Tea tree - 1 Tropfen direkt auf die betroffenen Stellen - evt. auf einem sauberen Wattebausch, wirkt bakterientötend.
  • Tee aus Walnussblätter (1 großer Teelöffel) um das Gesicht zu waschen - sollte eine Stunde lang ziehen.

Warnungen

  • Sollte nicht in Dosen über 5.000 i.e. Vitamin A während der Schwangerschaft angewandt werden.
  • In manchen Fällen ist eine Verschlechterung der Akne bei einem Zuschuß von Vitamin B6, B12 und Jod beobachtet worden.

Beachtungen

Bitte klicken Sie auch auf Allergien, Nahrungsmittelintoleranz, Schwangerschaftsprobleme, Hormonstörungen, Menstruationsprobleme, Wechseljahre und Stress.

Relevante Artikeln