Autoimmune Krankheiten

Autoimmune Krankheiten ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Leiden, bei denen das körpereigene Immunsystem seine eigenen Zellen angreift.

Die Menge der Krankheiten, denen man autoimmune Ursachen zuschreibt, ist in den letzten Jahren gestiegen. n Krankheiten zählt, ist mit den Jahren gestiegen. Hierzu zählen u.a. eine Reihe Gicht- und Bindegewebekrankheiten, sowie gewisse Darmkrankheiten. In anderen Fällen greifen Antistoffe die insulinproduzierenden Zellen des Körpers an, worauf Zuckerkrankheit (Diabetes) entsteht. Es sind Autoantistoffe, nach denen man sucht, wenn man entscheiden soll, ob eine Krankeit autoimmun ist.

Auf der Oberfläche alles Zellen, Bakterien, Viren und Stoffen im Ganzen, sitzt eine Molekülstruktur, die charakteristisch für jeden Mikroorganismus und Gewebetyp sind. Diese Strukturen werden Antigene genannt. Wenn die körpereigenen Antistoffe Fremdkörper angreifen, kennen sie den Unterschied zwischen den verschiedenen Zelltyp mit Hilfe eben dieser Oberflächenantigene.

Menschen mir besonderen Gewebetypen werden öfter als andere von Autoimmunen Krankheiten heimgesucht. Die Ursachen für eine solche Fehlkodierung des Immunsystems sind bis heute noch nicht klar; doch häufig kann beobachtet werden, daß Autoimmune Krankheiten nach einem gefühlsmäßigen Schock oder einer Bakterieninfektion ausgelöst werden.

Eine Theorie geht von der Annahme aus, dass eine dünne oder undichte Darmschleimhaut (Siehe Leaky Gut Syndrom) – möglicherweise als Folge einer langwierigen Antibiotika- oder Hormonbehandlung – Stoffe ins Blut übertreten lässt, die das Immunsystem stark belasten oder falsch kodieren.

Andere heftige immunologische Begebenheiten wie z.B. Impfungen standen als auslösender Faktor unter Verdacht; doch diese Theorie hat keine große Ausbreitung gewonnen. Ebenso die Aussetzung von Giftstoffen/Spritzgifen oder der übermäßige Genuß von tierischen Proteinen wurden verdächtigt, Autoimmune Krankheiten auszulösen.

Empfehlungen

Allgemeine Ernährungsratschläge für Kranke und Gesunde sowie Ratschläge für einen krankheitsvorbeugenden Lebensstil finden Sie in der Bibliothek. Klicken Sie hier.

Entgiften Sie den Körper. Stärken Sie die Leberfunktion. Gehen Sie ihre Ernährungsgewohnheiten mit einem kompetenten Ernährungsratgeber durch.

Eine Eliminationsdiät kann eine Hilfe sein um die symptomverschlechterenden Nahrungsmittel zu finden, so daß diese bei der Nahrungszusammenstellung ausgeschlossen werden können: Schließen Sie das unter Verdacht stehende Nahrungsmittel für mindestens 48 Stunden aus und beobachten Sie die Reaktion Ihres Körpers. Hiernach führen Sie dieses bestimmte Nahrungsmittel wieder ein und evt. Unterschiede werden bemerkt.

Essen Sie gesund! Nehmen Sie eine große Menge frischer Früchte und Gemüse zu sich. Schränken Sie sich in Ihrem Fleischverbrauch ein. Nehmen Sie einen breiten Zuschuß an Antioxidanten und essenziellen Fettsäuren und halten Sie den generellen Verbrauch an Fettstoffen auf einem niedrigen Niveau. Sorgen Sie für die Stärkung Ihres Immunsystems. Zonentherapie, Akupunktur und andere Therapieformen, die das Immunsystem stärken und regulieren, werden wärmstens empfohlen.

Meiden Sie Stress und arbeiten Sie aktiv an Ihrem psychischen Wohlbefinden. Erfahrungen haben gezeigt, daß Therapien, die Wut auslöst, den Bedarf an Gichtmedizin senken kann. NB! Verlieben kann den selben Effekt haben!

Melatonin
Einige Forscher empfehlen den Signalstoff Melatonin gegen Autoimmunkrankheiten. Es wird hervorgehoben, dass die Antikörper, die das eigene Körpergewebe angreifen, verschwinden, wenn über einen längeren Zeitraum Melatonin eingenommen wird. Am besten nimmt man Melatonin eine Stunde vor Mitternacht ein. Die Dosis beträgt 3 mg täglich.

  • Ingwer und Knoblauch wirken generell gegen Entzündungen. Benutzen Sie diese als Gewürze im Essen. Gelbwurzel fördert die körpereigenen Produktion des Hormones Kortison.
  • Bromelain (Ananas-Enzym) hat einen entzündungshemmenden Effekt.
  • Das Schwefelpräparat MSM eignet sich gut zur Heilung einer zerstörten Darmschleimhaut.
  • Die Antioxidanten Vitamin C, Vitamin E, Selen und Zink sind alle zusammen wichtig für eine starkes Immunsystem.

Warnungen

Personen mit autoimmunen Krankheiten sollten mit der Benutzung von gewöhnlich immunstimulierenden (Natur)mitteln u.a. der Gattung Sonnenhut (Echinecea purpurea und - angustifolia) vorsichtig sein.

Beachtungen

 

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