Brustkrebs

Brustkrebs ist eine Bezeichnung für einen Krebsknoten, die meist in den Milchtransportwegen oder in den Milchdrüsen entstehen. Die Krankheit bricht meist bei Frauen aus, kann aber auch bei Männern auftreten.

Brustkrebs ist die weitest verbreitete Form von Krebs unter Frauen. Jedes Jahr erkrankt 1 aus 10 Frauen. Jedes Jahr erkranken ungefähr 50.000 Frauen an Brustkrebs in Deutschland und die Zahlen sind steigend. Die Hälfte der Fälle tritt bei Frauen zwischen 50-70 Jahren auf. Doch Brustkrebs wird häufiger in allen Altersgruppen, auch bei den Jungen.

Oft wird Brustkrebs von den Frauen selbst entdeckt, in Form eines Knotens oder einer anderen Unregelmässigkeit in der Brust. Es gibt keine anderen Vorzeichen oder Symptome wie Schmerzen oder eine andere Auswirkung auf das Wohlbefinden.

In seltenen Fällen können andere Zeichen als ein Knoten auf Brustkrebs hindeuten. Diese können sein:

  • Das Einziehen der Brustwarzen.
  • Das Wachsen der Brustwarzen.
  • Das Wachsen der Brust bei einer "ausgewachsenen" Frau.
  • Wunden oder Ekzeme auf den Brustwarzen.
  • Entzündungszustände in den Brustwarzen, die nichts mit dem Stillen zu tun haben.

Bei Symptomen in der Brust sollte man so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Es ist von großer Bedeutung, dass Krebs früh erkannt wird und umgehend behandelt wird, denn manche Krebsarten können sich schnell von der Brust auf andere Teile des Körpers ausweiten.

Es ist deshalb wichtig, die Brust in regelmässigen Abständen zu untersuchen. Und da niemand seine Brust besser kennt als die Frau selbst, kann sie am Besten beurteilen, ob Gewebeveränderungen auftauchen oder nicht.
Einige Faktoren erhöhen oder erhöhen scheinbar das Risiko auf Brustkrebs:

  • Erbliche Faktoren können involviert sein. In manchen Fällen ist Brustkrebs erblich. Hat eine Verwandte Brustkrebs besteht ein Risiko von ca. 7%, bei zwei Verwandten ca. 13% und bei drei Verwandten liegt das Risiko bei etwa 21%. Einige Frauen leiden an einem fehlerhaften Gen CHEK2. Dieses Gen verhindert Zellen sich ungehindert zu vermehren. Frauen, die mit diesem Gen geboren wurden, haben ein dreifach höheres Risiko an Brustkrebs zu erkranken als Frauen mit einem gesunden Gen.
  • Wenn man während seiner Embryonalzeit bestimmten östrogennähnlichen Stoffen ausgesetzt war. Hierbei kann es sich zum Beispiel um Bisphenol A handeln, was man in vielen Plastikprodukten findet.
  • Zunehmendes Alter. Die meisten sind über 50, wenn ihnen die Diagnose gestellt wird.
  • Alkohol. Frauen, die täglich zuviel Alkohol tringen und gleichzeitig niedrige Werte des B-Vitamins Folinsäure im Körper haben.
  • Tabakrauch - insbesondere wenn er im Teenagealter inhaliert wird und wenn die Frau raucht, bevor sie ihr erstes Kind gebährt.
  • Fettleibigkeit - Die Sterblichkeitsrate wegen Brustkrebs ist bei stark Übergewichtigen erhöht.
  • Hungersnot / starkes Fasten - insbesondere wenn dies in den jungen Jahren vorkommt.
  • Viele gebärfähige Jahre, d.h. frühes Menstruationsdebüt und spätes Klimakterium.
  • Frauen, die keine Kinder bekommen oder das erste Kind erst bekommen haben nachdem sie 30 geworden sind.
  • Anti-Baby-Pille: Frühe Einführung sowie Hormonzuschüsse in den Wechseljahren. Hormonzuschüsse verdoppeln das Risiko auf Brustkrebs. Das größte Risiko wird von Hormonen ausgemacht, die von dünnen Frauen mit einem BMI unter 25 und bei jenen, die kontinuierlich ohne monatliche Pause die Pille nehmen.
  • Der Gebrauch von Antibiotika steht unter Verdacht.
  • Früherer Brustkrebs in der einen Brust.
  • Nachtarbeit. Man meint, das die Ursache auf eine reduzierte Produktion des Hormons Melatonin zurückzuführen ist.
  • Wohnsitz nahe Hochspannungsleitungen. Hier lautet die Theorie, dass das Magnetfeld um dieseLeitungen(<300 m) die Hormonproduktion des Körpers verändern kann. Beispielsweise durch eine Erhöhung der Östrogenkonzentration und eine Reduktion der Melatoninproduktion.

Der früher gängige Verdacht, dass Frauen, die eine Abtreibung gehabt haben, ihr Risiko Brustkrebs zu bekommen verdoppeln, scheint durch neuere Forschung entkräftet.

Sehen Sie mehr Risikofaktoren unter Krebs.

Ungefähr 10% aller Frauen mit Brustkrebs haben den Krebstyp, der HER2 heißt und darauf hinweist, dass diese Frauen zu viele HER2-Rezeptoren auf ihren Krebszellen haben, welches das Risiko auf einen Rückfall erhöht. Ein Arzt kann einen auf diese Rezeptoren Testen.

Rauchende Teenagemädchen haben laut einigen Studien nach 20 Jahren ein 70% höheres Risiko darauf Brustkrebs zu bekommen als Nichtraucher. Man meint, dass das Brustgewebe in den Teenagejahren extra anfällig auf krebserregende Stoffe ist.

Neueste Forschungen haben des weiteren gezeigt, dass linkshändige Frauen ein größeres Risiko auf die Entwicklung von Brustkrebs haben als Rechthändige. Eine Untersuchung beweist eine 42%ig höhere Entwicklung von Brustkrebs bei linkshändigen Frauen im Alter von 50-70 Jahren, wobei das Risiko am höchsten bei den ältesten Frauen war. Die Erklärung liegt möglicherweise in der hormonellen Einwirkung während der Fötusphase, welche sowohl die Händigkeit als auch das Krebsrisko beeinflußt.

Eine Untersuchung hat darauf gedeutet, dass Frauen, die viel mit einem zu kleinen BH umherlaufen ein größeres Risiko auf Brustkrebs haben als Frauen mit räumlicheren BH's. Es ist auch eine Theorie erstellt worden, die besagt, das Frauen, die neugekaufte BH´s tragen ohne diese vorher zu waschen, sich einem Krebsrisiko aussetzen, da die Haut dem BH chemische Stoffe entnimmt. Dies lässt sich jedoch verhindern, indem man den BH vor Erstgebrauch wäscht.

Das Risiko Brustkrebs zu bekommen fällt wiederum mit großer statistischer Wahrscheinlichkeit, je mehr Kinder man gebärt und je länger sie gestillt werden. Das Risiko fällt bei Stillzeit von zwei Jahren beachtlich.

Empfehlungen

Allgemeine Ernährungsratschläge für Kranke und Gesunde sowie Ratschläge für einen krankheitsvorbeugenden Lebensstil finden Sie in der Bibliothek. Klicken Sie hier. Speziell ist es wichtig Tabakrauch zu vermeiden.

Bewegung: Treiben Sie regelmässigen, gemässigten Sport, was das Risiko auf Brustkrebs senkt. Bekommt man Kinder, sollte man Sie so weit möglich mindestens 6 Monate stillen.

Ernährung: Krebs ist ein Zeichen dafür, dass es viele Unbalancen in dem Leben des Krebspatienten gibt. Die Nahrung ist ein definitiver Faktor für die Entwicklung van Brustkrebs. Wissenschaftlich Untersuchungen haben gezeigt, dass die Nahrung zu 35% an der Entstehung von Krebs beteiligt ist und das fettes Essen das Risiko auf Brustkrebs erhöht. Brustoperierte, die eine fettarme und fiberhaltige Kost bekommen, leben länger als die Patienten, die "normal" essen. Ein hoher Fettgehalt in der nahrung verändert die Hormonbalance und kann damit leichter Störungen bei der Zellteilung herzorrufen und damit Krebsvorstadien verursachen.

Besonders frisches Obst und Gemüse haben einen hohen Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und einer besonderen Stoffgruppe, nämlich den Phytochemikalien. Alle diese Stoffe haben einen schützenden Effekt auf die gewöhnlichsten Krebsformen, jedoch nicht unbedingt auf Brustkrebs. Die Forschung deutet jedoch daraufhin, dass Kohlpflanzen und insbesondere Broccoli, Rosenkohl und Blumenkohl besondere schwefelhaltige Stoffe (u.a. Indoler) enthalten, die bei regelmäßigem Verzehr vor Brustkrebs schützen sollen.

Da es von großer Wichtigkeit ist, einen optimalen Gehalt an Nährstoffen zu bekommen ohne belastende Zusatzstoffe, sollte man ökologische Produkte wählen. In ökologischen Nahrungsmitteln sind außerdem große Mengen an Kalium und Natrium. Die Kalium-Natrium Balance ist sehr wichtig für den normalen Zellstoffwechsel.

Silizium wirkt auf die Kalkablager ungen in den Knochen und hat viele wichtige biologische Funktionen im Körper. In großen Mengen kommt Silizium in Ackerschachtelhalm, Spinat, Topinambur, Gerste, Hirse, Hafer, Kohl, Quellwasser und Tomaten vor. Klicken Sie auch auf Silizium unter Gesundheitsprodukte.

Antioxidanten: Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass Antioxidanten gegen Krebs schützen. Die stärksten Antioxidanten ist Beta-Carotin, Vitamin C und E sowie Q10 und Selen. Andere Antioxidanten wie Vitamin A, B1, B2, B3 und B6 haben auch eine günstige Wirkung in Bezug auf Krebs. Gut ist es, Zink als Lutschtabletten einzunehmen (insgesamt max. 30 mg), damit der Zinkhaushalt den Tag über konstant ist.
Die Vitamine E, D, C und A haben, wenn sie jedes für sich genommen werden, eine hemmende Wirkung auf Brustkrebs und können der Krankheit ebenfalls vorbeugen.

Essenzielle Fettsäuren: (Omega 6 und 3). Sind ebenso wichtig wie Vitamine, wobei es wichtig ist, im Verhältnis zu Omega 3-Fett (z.B. Leinsamenöl und Fischöl) nicht zu viel Omega 6-Fett (z.B. Butter, Olivenöl) einzunehmen. Benutzen Sie in ihrem Essen kaltgepresstes, ökologisches Olivenöl und nehmen Sie einen täglichen Zuschuss Fischöl, da der Anteil der Omega 3-Fettsäuren in der Kost oftmals zu niedrig ist.

Grüner Tee: Forschung deutet darauf hin, dass Frauen, die täglich grünen - nicht schwarzen - Tee trinken, das Risiko reduzieren Brustkrebs zu bekommen.

Warnungen

Bei Zweifel über Brustkrebs sollte ein Arzt aufgesucht werden. Der Zink Zuschuß sollte in manchen Fällen an das Kupferniveau des Einzelnen angepasst werden. Dies kann man bei einem Arzt oder erfahrenen Behandler untersuchen lassen.

Beachtungen

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