HIV-Infektion & Aids

HIV ist ein Virus, derr über sexuellen Kontakt und Körperflüssigkeiten übertragen wird. Er schwächt das Immunsystem. Aids ist die Konsequenz der HIV-Infektion, die die Krankheit durch die Immunsschwäche verursacht.

HIV:
Ist ein Kürzel für "human immunodeficiency virus" (menschliches immundefektes Virus). HIV ist dazu im Stande, einen bestimmten Typ der weißen Blutkörperchen, genauer gesagt, dieT-Helferzellen oder CD-4 Zellen, zu zerstören, was zu einer starken Schwächung und Überbelastung des Körpers führen kann. Dies kann wegen eines nachlassendes Immunsystems auf längere Sicht zu einer Menge Krankheiten führen.

HIV gehört zu der Gruppe der Retroviren, die daran zu erkennen sind, dass ihr Erbmaterial aus RNA besteht, und daran, dass sie ein Enzym (Revers-Transkriptase) besitzen, das RNA in DNA umwandelt. Es sind zwei Typen HIV nachgewiesen - HIV 1 und HIV 2. In der westlichen Welt ist HIV 1 am Verbreitesten, währendin Westafrika HIV 2 am Häufgsten vorkommt. HIV 1 ist aggressiver und ansteckender als HIV 2.

Wenn HIV in den Körper gelangt, kann es zu einer Ansteckung kommen. Eine Blutprobe kann nachweisen, ob im Blut Antistoffe vorkommen, die gegen HIV gerichtet sind, welches als ein Indiz dafür gilt, das man HIV-infiziert ist. Antistoffe sind Stoffe, die der Körper produziert, um Bakterien, Viren usw. zu bekämpfen. Darum ist es natürlich, dass das HI-Virus die Herstellung von Antistoffen mit sich führt. Es dauert ungefähr 1-2 Monate manchmal bis zu drei Monaten nach einer Ansteckung, bis man die Antistoffe nachweisen kann.

HIV ist in allen Körperflüssigkeiten (in größeren oder kleineren Konzentrationen) zu finden, aber die Konzentration scheint nur in Blut, Sperma, Scheidensekret und teilweise in Urin und Muttermilch groß genug zu sein, um eine Ansteckungsgefahr auszumachen. Man hat Enzyme im Speichel nachgewiesen, die auf das Virus zersetzend wirken.

An HIV steckt man sich nichtandurch: Umarmungen, Händedrücke, Trinken aus dem selben Glas und Benutzen der selben Toilette. HIV wird hauptsachlich durch ungeschützten Sex übertragen. Dies gilt für "normalen" Geschlechtsverkehr, Analverkehr und Oralverkehr. Überdies kann der Erreger dadurch übertragen werden, dass ungereinigte Kanülen und Spritzen von mehreren benutzt werden. HIV kann ebenfalls bei einer Bluttransfusion, durch Blutprodukte oder von einer Schwangeren bei der Geburt oder beim Stillen übertragen werden. Heutzutage wird Transfusionsblut kontrolliert, bevor es benutzt wird.

Die Forscher meinen, dass beschnittene Männer 30% weniger Risiko haben einen weiblichen Partner mit HIV anzustecken als nicht-beschnittene Männer. Die Zahl zeigt aber auch, dass Beschneidung in keinster Weise eine sichere Form von Prevention ist.

Da HIV alle Menschen ungeachtet Alter, Geschlecht und sexuellen Neigungen angreifen kann, sind alle in der Theorie einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt.

Folgendermaßen können Sie das Risiko einer HIV-Ansteckung reduzieren:

  • Sicherer Sex; bei zufälligen sexuellen Kontakten Kondome benutzen oder darauf verzichten, mit Unbekannten Sex zu haben.
  • Einen festen Sexpartner haben - das ist das Sicherste.
  • Bei Geschlechtsverkehr Kondome benutzen, und diese niemals wieder verwerden.
  • Wasserbasierte, Spermen abtötende Mittel, die Nonoxynol-9 enthalten, sind zugleich virustötend, bieten aber keinen 100%igen Schutz.
  • Vermeiden Sie Oralverkehr und den Austausch von Körperflüssigkeiten.
  • Vermeiden Sie Sex, wenn Sie betrunken oder unter Drogeneinfluss sind.
  • Benutzen Sie niemals die Zahnbürste, den Rasierer, die Kanüle oder Spritze anderer, da ein Risiko für eine Ansteckung durch Blut besteht.

Um herauszufinden, ob man HIV-infiziert ist, muss maneine Blutprobe entnehmen lassen. Eine Person, dieHIV infiziert ist, nennt man HIV-positiv. JemandHIV-Positiver kann andere anstecken - obgleich es keine sichtbaren Zeichen dafür gibt, dass der Betroffene infiziert ist - und sich vielleicht nicht einmal selber darüber bewusst ist. Man kann nicht erkennen, ob eine Person angesteckt ist, weil sie einem trotzdem vollkommen gesund vorkommen kann.

Erhält man die Nachricht, dass man HIV-positiv ist, ist es eine gute Idee, Leute aufzusuchen, die einem mit der Krisenverarbeitung helfen können. Man sollte sich auch mit einem Arzt in Kontakt Verbindung setzen, der sich auf dem Gebiet spezialisiert hat - auch wenn man scheinbar völlig gesund wirkt - da im Verlauf der Krankheit diverse gesundheitliche Probleme auftreten können.

Ein HIV-Positiver kann anfangs vielleicht Halsschmerzen, geschwollene Lymphdrüsen und etwas Fieber bekommen. Später kann die Person ständig anschwellende Lymphdrüsen, speziell in den Armhöhlen, der Leiste und im Nacken, sowie eventuell Schüttelfrost, Müdigkeit, Kopfschmerzen, häufigeres Fieber, Nachtschweiß, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Durchfall, trockenen Husten und Pilzinfektionen im Mund oder Magen-Darmsystem erleben.

Als Folge einer möglichen Schwächung der Immunabwehr, kann auch eine Reihe von anderen Symptomen und Infektionen auftauchen. Hierbei handelt es sich um Lungenentzündung, einige Formen von Krebs und Schäden am Nervensystem. Bei einigen vollzieht sich diese Entwicklung schnell, bei anderen sehr langsam. Es ist keine Seltenheit, dass nach der Ansteckung zehn Jahre vergehen, bevor sich die ersten Symptome zeigen.

Es wird viel diskutiert, wie früh man mit medizinischer Behandlung, die mittlerweile das Virus nahezu entfernen kann, beginnen soll. Einerseits möchte man nicht, dass der Körper so beschädigt wird, dass die Schäden schwer zu behandeln sind, weil zu viel Zeit verstrichen ist. Andererseits ist die medizinische Behandlung krass, oft voller Nebenwirkungen und kaum erprobt, und die Dosierungen müssen genauestens eingehalten, um eine Resistenz des Virus zu verhindern. Es ist die Zahl der CD4 Helferzellen, die bei einer Kontrolle gemessen wird, sodass man seinen Gesundheitszustand im Verhältnis zu der HIV-Entwicklung überwachen kann.

In den 80igern Jahrentrat HIV zumeist unter Schwulen, Prostituierten und Fixern, die die selben Nadel benutzen, auf.

Seit dem ist die Tendenz bei Schwulen und Fixern gefallen, während sie bei Heterosexuellen steigend ist. In globaler Sicht ist die sexuell übertragene Ansteckung die Dominierende. Die Hauptanteil der Neuinfizierten ist unter 25 Jahre alt, und nahezu die Hälfte sind Frauen. Über 90% aller HIV-Positiven leben inEntwicklungländern, besonders in Afrika und Asien.

Aids:
Der Zustand ist nicht eine eigentliche Krankheit, sondern eine Anfälligkeit zur Entwicklung einer langen Reihe von ernsthaften Krankheiten aufgrund einer nachlassenden Immunabwehr. Die Abkürzung bedeutet: Acquired immune deficiency syndrome - ein erworbener Defekt der Immunabwehr - definiert durch diverse ernste Infektionen oder Tumore, die die HIV-positive Person hat.

Eine Person, die bis etwa zehn Jahre HIV-positiv gewesen ist, kann - falls die Betroffene weiterhin immungeschwächt bleibt - wiederkehrende Symptome erleben wie Müdigkeit, Fieber, Kopf- und Halsschmerzen, trockener Husten, Gelenk- und Muskelschmerzen, Nachtschweiß, angeschwollene Lymphknoten, Diarrhöe, Pilzinfektionen oder wiederkehrende Herpesausbrüche. Mit der Zeit können auch Erschöpfung, Appetitlosigkeit, eine allgemeine Schwächung, noch mehr Infektionen und konstant angeschwollene Lymphknoten entstehen.

Die Diagnose Aids wird gestellt, wenn man HIV-positiv ist, und nur 1/5 Helferzellen im Verhältnis zu der normalen Anzahl besitzt, sowie aneiner oder mehrerer der typische Krankheiten leidet, zu ihnen gehören: Lungenentzündung, Pilzinfektion im Mund oder in der Speiseröhre, Lungentuberkulose, Hirnhautentzündung aufgrund des Cryptococcus neoformans und Cytomegalovirus in der Lunge, den Augen oder im Darm, Toxoplasmose im Hirn oder Hautkrebs Kaposis Sarkom, das in der Haut, den Schleimhäuten im Mund und Darm sowie in den inneren Organen entstehen kann. Bei einigen bilden sich bösartige Tumore, die manchmal das Gehirn befallen.

Eine HIV-Infektion im Nervensystem kann zu einem fortgeschrittenem Stadium von Aids - welche häufig einige Jahre, nachdem die Diagnose gestellt ist - zu Demenz wegen Veränderungen im Nervensystem führen kann, was obendrein zu reduzierten Nervenfunktionen wie Lähmungen, Schwindelanfälle, Sehstörungen und außerdem verschiedene Krebserkrankungen herbeiführen kann.

HIV-Test
Es kann in einigen Fällen bis zu sechs Monate nach der Ansteckung dauern, bevor ein HIV-Test sich als positiv ergibt.

Zu medizinischer Kombinationstherapie
Der Gedanke hinter einer medizinschen Kombinationstherapie ist, dass die gegebenen Medikamente, die das Virus zerstören sollen, in das HI-Virus eindringen und dessen Vermehrung hemmen. Ein HI-Virus kann mutieren, also etwas in seiner eigenen Konstruktion ändern, so dass im Stande ist, sich zu vermehren, obgleich Stoffe vorhanden sind, die versuchen, diese Vermehrungzu verhindern. D.h. dass das Virus dazu im Stande ist, Änderungen am Erbgutvorzunehmen, die es widerstandsfähig gegen die (Kombinations-)therapie machen.

Empfehlungen

Allgemeine Ernährungsratschläge für Kranke und Gesunde sowie Ratschläge für einen krankheitsvorbeugenden Lebensstil finden Sie in der Blibliothek. Klicken Sie hier.

Das Ziel für HIV-Positive muss wohl sein, eine Entwicklung von Aids so weit wie möglich herauszuzögern. Dies kann man erreichen indem man auf eine optimal Ernährung achtet, einen gesunden Lebensstil einhält und seine Immunfunktionen u.a. durch immunstärkende Antioxidanten stärkt.

Für einen HIV-Positiven ist es wichtig:

  • Psychische und physische Belastungen zu entfernen.
  • Ein wohlfunktionierendes Verdauungssystem und eine gute Nahrungsaufnahme zu bekommen.
  • Die Immunabwehr zu stabilisieren und verbessern sowie die Immunität wieder aufzubauen.
  • Die Antioxidantabwehr - die Abwehr gegen freie Radikale - zu stärken und den Abbau gesunder Zellen zu bremsen.
  • Das Hormonsystem zu stärken, da fast alle hormonproduzierenden Drüsen von der HIV-Infektion betroffen sein können.
  • Andere Infektionen zu vermeiden - z.B. Herpesausbrüche.
  • Die Produktion von HIV zu kontrollieren.
  • Methoden zu wählen, die Nebenwirkungen von medizinischer Behandlung mindern können.
  • Die verschiedenen Körperfunktionen mit nützlichen Stoffen zu stärken.

Ein gesunder Lebensstil kann deshalb aus folgendem bestehen:

  • Stressreduktion wie etwa Entspannung, Ruhen und Meditation - Siehe auch Stress.
  • Einer optimalen und vorbeugenden Ernährung bestehend aus mehr Ballaststoffreichem, Gemüse, Obst, Fisch und Proteinen - meiden Sie Zucker, helles Brot und Stimulantia.
  • Gesättigte Fettsäuren, tierische Fette, Fritiertes u.ä. meiden. In Olivenöl oder Butter braten.
  • Bewusstsein über eine eventeuelle Intoleranz oder Allergie auf gewisse Lebensmittel (Milchprodukte, Gluten, Pilze usw.).
  • Reichlich reines Trinkwasser - zwischen 1½-2 täglich.
  • Vermeidung von aktivem und passivem Tabakrauchen - Siehe auch Rauchen.
  • Entgiftung der Nieren, Leber, Gallenwege, des Bluts und Verdauungsystems.
  • Eine gute Mundhygiene - eventuell eine Sanierung der Amalgamfüllungen.
  • Regelmäßige, moderate Bewegung wie z.B. Wandern, Dehnübungen und Gymnastik - min. 1 Stunde tägl.
  • Befreiung von alten psychischen "Mustern", die vor Freude, Selbstachtung und Lebensqualität blockieren.
  • Positives Körperbewusstsein und Kontakt zu seiner "inneren Stimme"/Intuition.
  • Antioxidanten und Kostzuschüsse einnehmen, von denen man als HIV-Positiver in ein Defizit geraten kann.


Es ist nachgewiesen, dass HIV-Positive wegen ernährungsmässigen Mängeln und ihres Körpers Kampf gegen das Virus einen 40% größeren Nahrungsbedarf haben als nicht HIV-Positive. Markante Mängel sind bei Stoffen wie Beta-Caroten, Vitamin E, Coenzym Q10 und den essentiellen Fettsäuren zu finden, welches wahrscheinlich eine Konsequenz einer schlechten Nahrungsaufnahme ist.

Da das Magen-Darmsystem häufig schlechter funtioniert als bei Gesunden, besteht ein Grund dies zu stärken und mit wichtigen Nutrimenten zu ergänzen. Diese Bausteine, die die Bausteine des Immunsystems ausmachen sollen, werden von HIV-Positiven überverbraucht.

Eine große Zuckereinnahme verbraucht Kalium, Magnesium und Kalzium, welches zu einer Schwächung des Körpers führt und die Energie auf Zellniveau senkt. Das bedeutet, dass Zucker Müdigkeit und Erschöpfung verursachen kann. Zucker sollte auf jeden Fall vermieden werden, zumal es die Immunabwehr unterdrückt und Pilzinfektionen und schädliche Darmbakterien nährt. Außerdem kann es Stressreaktionen vortäuschen, Blutzuckerprobleme geben und anstelle von nährendem Essen Platz im Magen einnehmen.

Alkohol ist auch eine Art Zucker und sollte ebenfalls vermieden werden, zumal Versuche gezeigt haben, dass es die Verbreitung des Virus im Körper fördert.

Zur Wiederherstellung des Magen-Darmsystems kann man mit Vorteil Acidofilus und Bifidus einnehmen, die natürliche und notwendige Darmbakterien sind; Milchsäurebakterien und Enzyme verbessern die Verdauung und das Ausnutzen der wichtigsten Nährstoffe in der Nahrung.

Benötigt man billige Darmflora-normalisierende Mittel, sind Bockshornklee und Leinsamen zu empfehlen. Die Gewürzkräuter Chili, Knoblauch, Ingwer, Paprika, Meerettich und Gelbwurzel regen die Magensäurefunktion an und beschützen die Immunabwehr.

Virusinfektionen hemmen die Umsetzung von Fetten. Darum kann es notwendig sein, seine Kost mit Gammalinolensäure (GLA) ergänzen, die es in Nachtkerzen, Borretsch, den Kernen vor Schwarzen Johannisbeere und Fischöl gibt. Algen, in kleineren Mengen - gekocht oder angebraten im Essen, als Tabletten oder Kapseln - trägt dazu bei, Schwermetalle und Radioaktivität auszuscheiden, bietet Schutz vor Strahlungsschäden und fügt dem Körper Spurenelemente zu.

Da HIV-Positive oftmals ein gesenktes Niveau an Vitamin A,B,E und Selen haben, empfiehlt es sich, dafür zu sorgen, diese in Form von Kostzuschüssen einzunehmen. Beta-Caroten, das in dunkelgrünem Gemüse zu finden ist, hat sich dazu imstande erwiesen, die Menge von T-Helferzellen zu erhöhen.

Der Antioxidant Quercetin, der zusammen mit Vitamin E eingenommen werden muss, hat eine starke Anti-HIV-Wirkung gezeigt. Alpha-Liponsäure und Glutathion können das nützliche Vitamin C im Körper um 90% bzw. 100% erhöhen. Der HI-Virus baut das Glutathion in den Zellen ab. Mehrere Untersuchungen haben erwiesen, dass ein erhöhtes Glutathionniveau verhindern kann, dass eine HIV-Infektion sich zu ernsthafteren Zuständen entwickelt. Die Aminosäure Glutamin stärkt das Darmsystem und hilft weiße Blutkörperchen wieder aufzubauen.

N-Acetylcystein (NAC), das in Apotheken als Mucomyst erhältlich ist, regeneriert den Zellgehalt der äußerst wichtigen Aminosäure Glutathion, das unter der HIV-Infektion verbraucht wird. NAC hat eine starke gesundheitsbewahrende Wirkung vorgewiesen.

Bei einer HIV-Infektion bilden sich als Resultat der Weise, wie das Immunsystem seine Feinde bekämpft, im Blut große Mengen freier Radikale. Diese freien Radikale machen Schwierigkeiten, indem sie Elektronen von anderen, gesunden Zellen "stehlen", die eigentlich für die Reparationserbeit des Körpers angewandt werden sollen.

Eine der sehr wichtigen Antioxidanten um dies Problem zu verhindern heißt Glutathion. Es gibt ständig mehr in Laboruntersuchungen, die beweisen, dass Glutathionmangel und große Mengen freier Radikale am erhöhten Zelltod schuldig sind. Bei gesunden Menschen liegt der Zelltod bei Lymphozyten um 9,5%. Bei HIV-Positiven beträgt dieser Wert cirka 30,1%. In etlichen versuchen hat man festgestellt, dass die Glutathionmenge im Blut direkt mit der Fähigkeit eine HIV-Infektion zu überleben zusammenhängt.

Die Thymusdrüse, die das wesentlichste Organ im Bezug auf das Immunsystem ist, kann durch die Einnahme von Thymusextrakt gestärkt werden, welches eine Steigung der T-Helferzellen und einen immunstimulierenden Effekt herbeigeführt hat.

Das Vitamin/Kräuterprodukt Livdetox ist ein Beispiel auf eine sehr effektive leberentgiftene Tablette, die auf einem ayurvedischem (alten indischen) Rezept basiert, sie enthält: Vitamin B3, Cholin, Inositol, Betain, Lezithin, Löwenzahn, Gelbwurzel, Mariendistel und Artischockenblatpulver.

Oliven sind ein natürlicher Prothease-Hemmer, welche in neuerer medizinischer Kombinationsbehandlung angewandt werden, weil sie besondere Enzyme im HIV hemmen, die nötig sind, damit der Virus sich vermehren kann.
Marihuana zeigt einen hervorragenden Effekt bei Appetitlosigkeit.

Eine leichte, preiswerte und effektive Knoblauchkur gegen Bakterien, Diarrhöe, Herpes, Würmer, Parasiten, Pilzbefall, Darmentzündung und Viren: Vor dem Schlafengehen eine kleine Knoblauchzehe mit einem Messer mit kleinen Schnitten versehen. Darauf taucht man sie in kaltgepresstes Olivenöl und schiebt sie langsam in den After. Die nützlichen Stoffe im Knoblauch werden über Nacht an den Blutstrom abgegeben und unternehmen während des Schlafs eine Reinigung.

Ungeachtet ob Sie Medizin einehmen oder nicht, sind die erwähnten Stoffe und ein gesunde Lebensart wichtig. Untersuchungen zeigen beispielsweise, dass Vitamin E und die Aminosäure Carnitin viele schädliche Wirkungen der AZT-Behandlung abwehren können. Viele Nebenwirkungen lassen sich ,u.a. durch diese Art den Körper in der best möglichen Verfassung zu erhalten, vermeiden. Die Medizin wird so besser genutzt, und die nützlichen Stoffe können sich bei dem Wiederaufbau des Immunsystems als bedeutend erweisen.

Natürliche und unkonventionelle Methoden, um HIV oder dessen Folgeerscheinungen zu beschränken, können sein:

  • Akupunktur, die vielen relevanten HIV-Leiden Abhilfe leisten kann.
  • Ayurvedische Diagnose, Kräuter und Öle.
  • Die Bachblütentherapie hat einen guten Effekt auf negative Gemütslagen.
  • Elektronische Funktionsanalysen können eingesetzt werden, um ernährungsmäßige Mängel zu finden.
  • Magnetismus und Elektrostimulation kann die Oberflächenproteine des HI-Virus zerstören und es vernichten.
  • Homöopathie kann zur Reinigung, gegen Pilzinfektionen und Herpes usw. angewandt werden.
  • Hyperthermie (Erhitzen von Körper/Blut).
  • Kinesiologie kann vielen relevanten HIV-Leiden Abhilfe leisten.
  • Chinesische Medizin: Diagnostizierung, Akupunktur, Kräuter u.a.
  • Meditation kann benutzt werden, um sich zu entspannen und einen besseren Kontakt zu sich selbst und seiner Intuition zu erlangen.
  • Oxygen-Therapie; Sauerstoff, Wasserstoffperoxid, Ozon.
  • Darmspülungen reinigen.
  • Urintherapie kann ebenfalls reinigen.
  • Visualisierung kann in Brauch genommen werden, um Veränderungen zu bringen.
  • Yoga kann sowohl physische als psychische Ausgeglichenheit schaffen.

Kräuter:

  • Bitter Melon, die einen antiviralen Effekt hat.
  • Carnivora ist ein Auszug aus der fleischfressenden Pflanze Venus Fliegenfalle.
  • Dan Shen, Roter Salbei.
  • Essiac-Kräuterkombination hat eine gute Wirkung bei Krebs und HIV gezeigt.
  • Hulda Clarks Parasitenkur, Nierenkur, Gallen-Leberkur; Kräuter und Tinkturen reinigen.
  • Lomatium dissectum hat einen stark antiviralen Effekt.
  • Olivenblattextrakt hat eine antivirale Wirkung und ist gut gegen Herpes.
  • Compound Q, enthält das chinesische Kraut Trichosantes kirilowii.
  • X40-Kräuterkombination.

Pilze:

Haben antiviralen Effekt:

  • Ling Chi
  • Maitake im Essen oder als Extrakt (2 x tägl. 10 Tropfen).
  • Shiitake im Essen oder als Extrakt.

Sonstiges:

  • Rizinusöl als Umschlag.
  • Aloe vera für die Haut und Verdauung.
  • Bromelain, Ananasenzym ist ein natürlicher Protheasehemmstoff.
  • Chlorophyl entgiftet das Darmsystem.
  • Colloidal silver wirkt antiviral.
  • Colostrum, Milch von Kühen, die gerade gekalbt haben, hat sich als wirksam gegen Cryptosporidia erwiesen.
  • DHEA ist eine hormonähnelnde Substanz, die die Hormonbalance reguliert und das Immunsystem stärkt - HIV-Positive haben oft ein Defizit daran.
  • Dinitrochlorbenzol (DNCB) ist eine Chemikalie, die auf die Haut aufgetragen wird, um die Eigenschaft des Immunsystems, eindringende Erreger zu bekämpfen, zu stimulieren.
  • EDTA Chelat-Therapie. Siehe EDTA.
  • Pampelmusenkernextrakt gegen Pilzleiden; hat eine starke antibiotische Wirkung.
  • Kokosöl enthält das Stoff Lausin, das im Darm zu Monolaurin umgewandelt wird, das wiederrum die Oberflächenproteine des HI-Virus auflöst und somit der Vermehrung des Virus entgegenwirkt.
  • Naltrexone regen u.a. die Natural Killer-Zellaktivität an, sind immunmodulerende, friert die Anzahl der CD4 Zellen mit einer fallenden Tendenz ein und reguliert Endorphine, die ans Immunsystem Signale senden.
  • NK 911 stärkt die Natural Killer-Zellaktivität.
  • Pycnogenol, Bioflavonoid, hat einen antiviralen/bakterientötenden Effekt.
  • Melatonin, Hormon, hat einen starken Antioxidant-Effekt gezeigt und kann einen ruhigen Schlaf ohne die Einnahme von Schlaftabletten sichern.
  • SPV-30, eine Pille aus Buchsbaum (Buxus Sempervirens) mit antiviralem Effekt (1 Kpsl. 3 x tägl. zwischen den Mahlzeiten).

Bereiten diese Vorschläge ihnen zu viel Mühe, nehmen Sie wenigstens täglich einige vernünftige Vitamintabletten ein. Sorgen Sie auch dafür, sich in Bewegung zu halten und so gesund wie möglich zu essen, trinken und schlafen. Eine HIV-Infektion ist - bis auf weiteres - ein chronischer Zustand. Sie verbraucht die vitalen Reserven des Körpers. Anders als andere Infektionen führt sie zu Verwundbarkeit gegenüber anderen Infektionen. Je mehr Infektionen, desto größere Schäden am Körper und größere Produktion des HI-Virus.

Den Teufelskreis von Krankheiten mit Hilfe von Antioxidanten und vernünftiger Medizin zu mäßigen, kann damit helfen die Immunität des Körpers zu verbessern und den HI-Virus und dessen Folgen zu beschränken. Hoffentlich kann man so verhindern, dass der Virus zur eigentlichen Krankheit (Aids) führt, und vielleicht den Weg für eine zukünftige Heilung ebnen.

Normalerweise spricht man nur bei einer Ausrottung des HI-Virus von Heilung. In diesem Zusammenhang bedeutet Heilung, dass man ein normal langes Leben mit einer normalen Lebensqualität erwarten kann. Dieses Ziel scheint mittlerweile rein theoretisch zu sein. Tägliche Berichte widersprechen einander, in wie fern eine total Ausrottung des Virus möglich ist. Für einige Menschen ist es möglich, das HIV mit neuen antiviralen Kombinations-Therapien, die ständig weiterentwickelt werden, unter einem messbaren Niveau zu halten.
Es gibt viele Gründe dafür, den "natürlichen" Weg nicht aufzugeben, da er dazu imstande ist, Gleichgewicht wieder herzustellen, zersetzende Prozesse zu stoppen und zu ergänzen, wo ernährungstechnische Mängel vorkommen. Zu dem kann er eine notwendige Ergänzung zu einer Antiviralbehandlung und eine Stütze zur Regeneration des Imunsystems sein. Wenn es in Zukunft gelingen soll "vollkommen gesund" zu werden, scheint diese Kombination die sicherste zu sein.

Bei ungefähr der Hälfte der Personen, die in einer konventionellen medizinischen Kombinationsbehandlung sind, zeigt diese einen gute Wirkung; eine Senkung der Virusmenge und eine Erhöhung der CD4 Zellanzahl. Einige müssen die Behandlung wechseln, obgleich es positiv ausschaut. Andere wechseln die Behandlung, weil ihre CD4 Zellanzahl sich nicht erhöht oder die Virusmenge nicht bedeutend sinkt, wieder andere erleben eine Resistenz gegen die Behandlung.

Resistieren bedeutet zu widerstehen und der Terminus Resistenz bedeutet Widerstandsfähigkeit (eines Organismus gegenüber äußeren Einwirkungen). Die allgemeine Auffassung zum Thema Resistenz ist, dass eine gegebene medizinische Behandlung aufhört zu wirken, weil Bakterien oder (HI-)Viren sich trotz der Behandlung vermehren.

Der Gedanke hinter einer medizinische Kombinationsbehandlung ist, dass die gegebenen Mittel, die das Virus zerstören sollen, in das HIV eindringen und und dessen Vermehrung hemmt. Ein HI-Virus kann mutieren, d.h. etwas in seiner eigenen Konstruktion verändern, welches herbeiführt, dass das Virus dazu imstande ist sich zu vermehren, obwohl Stoffe vorhanden sind, die versuchen dies zu verhindern. Das bedeutet, dass das Virus in der Lage ist Chromosomenänderungen vorzunehmen, die es gegen (Kombinations)behandlungen widerstandsfähig macht.

Siehe eventuell auch Amalgamsanierung, Candidiasis, Glutenintoleranz, Herpes, Lebensmittelallergie, Lebensmittelintoleranz, Niedriger Blutzucker, Parasitenbefall, Quecksilbervergiftung, Rauchen und andere relevante Gesundheitsprobleme.

Relevante Kräuter:

  • Chinesischer Tragant, Astragalus membranaceus-Wurzel als Tinktur oder Pulver in Kapseln ist immunstärkend und verleiht Energie.
  • Katzenkralle, Uncaria Tomentosa ist antiviral und Bakterien tötend.
  • Grüner Tee kann das HIV daran hindern, sich zu vermehren.
  • Gelbwurzel, Curcuma longa: Als Gewürz oder Pulver in Kapseln, 2 - 3 Gramm tägl.
  • Knoblauch, Allium sativum: Als Gewürz, Tinktur und Öl in Kapseln; 600 - !1000 mg 2 x tägl.
  • Ingwer, Zingiber officinale: Als Gewürz, Tee oder Tabletten.
  • Gewürznelke, Eugenia caryophyllata: Als Gewürz oder Pulver in Kapseln.
  • Süßholz, Glycyrrhiza glabra: Als Pulver, Auszug und Tee bis zu 3 g tägl. zwischen den Mahlzeiten. (Glycyrrhizin ist immunstärkend, beugt Leberzellschäden vor und stärkt die Leberfunktion).
  • Paprika, Capsicum annuum: Als Gewürz im Essen - wärmend und entgiftend.
  • Meerrettich, Amoracia rusticana: Gerieben, als Gewürz und Tinktur.
  • Roter Chili/Cayenne, Capsicum frutescens: Als Gewürz oder Pulver in Kapselform. Der (Chili-)Wirkstoff Capsaicin ist entgiftend.
  • Johanniskraut, Hypericum perforatum: Als Auszug, Tinktur und Kapseln, sind stark Virus hemmend.
  • Thymian, Thymus vulgaris und Thymus serpyllum: Als Gewürz, als Tee, Tinktur und Extrakt.
  • Lapacho, Pau d'arco: Als Tee, Kapseln oder Tinktur mehrmals täglich.

Aminosäuren:

Die tägliche Einnahme ist für gewöhnlich in eine Vormittags- und Nachmittagsdosis geteilt, falls nicht anderes erwähnt wird.

  • Arginin: 2 g tägl. auf nüchternen Magen kurz vor dem Schlafengehen.
  • Carnitin: 2 - 3 g tägl.
  • Glutathion: Von 500 mg tägl. eskalierend bis 3 g tägl.
  • Methionin: 1 - 3 g tägl. auf mehrere Dosen verteilt - achten Sie jedoch Vitamin B-mangel - sollte stets von reichlichen Mengen Vitamin B6 und Folinsäure begleitet werden.
  • Lysin: bis ca. 3 g 2 x tägl. - bei Herpesvirus

Andere Kostzuschüsse:

  • N-Acetylcystein (NAC)/Mucomyst 900 mg 1-2 x tägl. - am besten zusammen mit Glutamin und Methionin morgens und abends auf leerem Magen. (Bei Aids: 1 g 2x tägl.)
  • Acidofilus/bifidus u.ä. 2 - 6 Kapseln bei jeder Mahlzeit.
  • Liver Essentials: 1 Tablette vor jeder Mahlzeit - besonders bei Antiviralbehandlung
  • Verdauungsenzyme: 2 - 4 Kapseln bei größeren Mahlzeiten.
  • Alpha Lipoinsyre 500 mg - 2 g tägl.
  • Eventuell: Quercetin 500 mg - 2 g tägl.
  • Evt.: Thymus Extrakt

Essenzielle Fettsäuren (EFA):

Omega-3 mehrfach gesättigte Fettsäuren (EPA) aus Fischöl: Dosierung 1 - 4 Kpsl. tägl. Enthalten in Leinsamen, Dorschlebertran, fettem Fisch, Walnüssen, Raps, Portulak, Kürbiskerne, grünem Gemüse und Weizenkeimen. 1 EL Dorschlebertran tägl. oder 1 TL Walnussöl oder gemahlene Leinsamen jeden Morgen sind billiger als Fischölkapseln. Mischen Sie dem Leinsamenöl eventuell einige Kapseln Vitamin E bei um eine Verranzung zu vermeiden.

Omega-6 Fettsäuren (GLA): Dosierung 1 Kpsl. tägl.
Enthalten in Schwarzer Johannisbeere, Borretsch, kaltgepresstem Mais-, Raps-, Sesam-, Sonnenblumenkernen-, Distel- und Nachtkerzenöl sowie deren Samen.

Aids:

Überwältigende Mengen an Forschung belegen, dass Enzyme, Spurenelemente, Aminosäuren, Fette und andere Nährstoffe, die gegen freie Radikale und dem darauf folgenden oxidativen Stress schützen, bei einer fortgeschrittenen HIV-Infektion alle ernsthaft zerrüttet sind. Deshalb ist es empfehlenswert, dass man größere Dosierungen der relevanten nützlichen Stoffe einnimmt, als es normal empfohlen wird.

Kurvorschlage

Basis

  • Multivitamin-Mineralien: ”VitaUltra”: 4 Tbl. morgens und 4 Tbl. abends, zu den Mahlzeiten einzunehmen.
  • Extra C-vitamin 1 Tbl. ”1 Gram C” morgens und abends, zu den Mahzeiten einzunehmen
  • Omega-3 essentielle Fettsäuren: 2 Stk 1000 mg Kapseln täglich zum Früstück


Bei herabgesetzter Immunantwort und täglich funktionierender Verdauung:

  • Extra Vitamin E: 1 Kpsl. ”Natural Mixed Tocopherol E-400” zum Frühstück
  • Extra Magnesium: 2 Tbl. ”Magnesium citrate”, zum Abendessen
  • ExtraVitamin B12: 1 Zuckertablette ”Sublingual 1000”, zwischen den Mahlzeiten einzunehmen
  • Extra Alfa lipoinsäure: 2 Kpsl. "Alpha Lipoic Acid" täglich
  • Coenzym Q10: 3 Stk 100 mg ”Co-Q10” täglich
  • Milchsäurebakterien: 3 Kapseln morgens und abends, zu den Mahlzeiten einzunehmen
  • Verdauungsemzyme: 2 Kapseln, direkt nach jeder Hauptmahlzeit
  • Quercetin: Ca. 300 mg morgens und abends, mit der Mahlzeit einzunehmen
  • Leberentgiftung (NICHT zusammen mit anderen Medizin einnehmen!): 1 Tbl. ”Livdetox” vor jeder Hauptmahlzeit

Warnungen

Falls man den Verdacht hat, HIV-psitiv zu sein, kann man einen HIV-Test bei einem Arzt machen lassen. HIV-Positive sollten sich regelmäßig und fachmännisch von einem Arzt untersuchen lassen. Bei der Einnahme von Eisen ist Vorsicht geboten. Große Eisendepots konnten bei Menschen mit fortschreitendem Aids festgestellt werden. Einige medizinische Produkte beinhalten große Mengen Eisen, wodurch gesundheitsschädliche freie Radikale gebildet werden, wodurch wiederum Folgeerkrankungen entstehen können. Hierdurch kann sich sogar Aids verschlimmern. Bei Aids: Eine ärztliche Kontrolle ist unumgänglich. Am besten sollte man einen Fachmann aufsuchen. Vorsicht bei der Einnahme von Eisen. Große Eisendepots konnten bei Menschen mit fortschreitendem Aids festgestellt werden. Einige medizinische Produkte beinhalten große Mengen Eisen, wodurch gesundheitsschädliche freie Radikale gebildet werden, wodurch wiederum Folgeerkrankungen entstehen können.

Beachtungen

Betreffend Beta-Caroten für Raucher:
Dies bezüglich scheiden sich die Geister: Einige Untersuchungen scheinen anzudeuten, dass synthetisches Beta-Caroten das Lungenkrebsrisiko bei Rauchern steigern kann, während die meisten Untersuchungen genau das Gegenteil besagen.
Raucher sollten deshalb am besten natürliches Beta-Caroten einnehmen. Raucher, die der Einnahme von Beta-Caroten gegenüber skeptisch sind, können statt dessen täglich zwei Gläser frischgepressten ökologischen Karottensaft trinken.

(Die Untersuchung der Cancer Prevention Study Group, 1994, die unter anderem über Beta-Caroten handelt, wird dafür kritisiert angeblich zu niedrige Dosierungen benutz zu haben, die zu niedrig seien, um einen Effekt bei Rauchern zu haben. Dosierungen zwischen 120 - 180 mg täglich hätten infolge Townsend Letter, 133-4:940-2, 1994 zu ganz anderen Ergebnissen geführt.)

Betreffend Vitamin C:
Einige Untersuchungen weisen darauf hin, dass höhere Dosierungen als 3 g täglich die Lymphocytenfunktion schwächen können. Wenn man kein Risiko eingehen will, kann man 3 Mal täglich 500 - 1000 mg einnehmen. Es steht auch nicht ganz fest, in wie weit Vitamin C als Ascorbinsäure das Nierensteinrisiko bei Indinavir/Crixivan - Patienten. Falls Sie Raucher sind, sollten Sie ausschließlich säureneutrales Vitamin C einnehmen, weil Ascorbinsäure Ihren Raucherdrang steigern könnte.

Betreffend Zink:
Dieses Mineral sollte nicht isoliert eingenommen werden - nur als Teil eines ausbalancierten Vitamin- und Mineralzuschusses.

Betreffend Lakritzwurzel:
Großer Verbrauch kann den Blutdruck erhöhen. Es ist deshalb empfehlenswert den Blutdruck regelmäßig messen zu lassen, wenn man das Kraut über einen längeren Zeitraum benutzen möchte.
Falls Sie schwanger sind, zu hohen Blutdruck haben, wassertreibende Mittel einnehmen, herzkrank sind (mit Tendenz zur Flüssigkeitseinnahme), schlechte Nierenfunktionen, kronische Leberentzündungen, Schrumpfleber, Kaliummangel oder Krankheiten mit herabgesetzter Gallenausscheidung haben, dann sollten Sie auf keinen Fall Lakritzwurzel verwenden.
Da die Lakritzwurzel den Effekt wassertreibender Mittel, blutdrucksenkender Medizin, Herzmedizin und Medizin, die Nebennierenrindenhormon enthält, beeinflussen kann, sollten Sie auf Lakritzwurzel verzichten, wenn sie mit diesen Präparaten behandelt werden.

Mann sollte die Lakritzwurzel nur über einen Zeitraum von 4-6 Wochen einnehmen, weil Lakritzwurzel die Wasser- und Salzbalance beeinflusst. Es ist notwendig, Obst und Gemüse, das kaliumreich ist, zu sich zu nehmen, wenn man mit Lakritzwurzel behandelt wird.

Bei Herpesinfektionen sollte ein Argininzuschuss vermieden werden. Suchen Sie auch unter Herpes und Lysin!

Johanniskraut/Hypericum perforatum/Hartheu/Blutkraut kann bei einigen HIV-medizinischen Behandlugen die Wirkung um bis zu 50% herabsetzen, weshalb es nicht ratsam ist, Perikonprodukte ("grüne Glückspillen") in Verbindung mit einer Kombinationsbehandlung einzunehmen. Das Kraut kann außerdem empfindsam gegenüber Sonnenlicht machen.

Hiv-Positive sollten daran denken, dass man in Sachen "immunstärkende" Mittel unterscheiden muss, ob diese Mittel das "zelluläre" System oder das "humorale" Immunsystem stärken. Bei HIV-Positiven ist es wichtig, das Zelluläre Immunsystem zu stärken. Stärkt man hingegen das humorale, dann wird automatisch das zelluläre geschwächt. Ein Beispiel ist das Kraut Echinecea, das bei akuten Kleininfektionen wirksam ist, jedoch nicht täglich verwendet werden sollte, da Echinecea das humorale System stärkt.

Bitte bedenken Sie, dass jede Behandlung individuell ist. Sie müssen sich ein gespür dafür aneignen, merken zu können, wie es Ihrem Körper geht, gleichzeitig mit Labortests, die Ihnen einen Eindruck Ihres gesundheitszustandes geben können. Fall Sie sich nicht ganz sicher sind, kontaktieren Sie bitte einen Arzt.

Bei Aids:
Bedenken Sie bitte, dass jegliche behandlung individuell ist. Achten Sie bitte darauf, wie Ihr Körper auf die verschiedenen Behandlungen reagiert und versuchen Sie abzuwägen, ob die verschiedenen Behandlungen die Nebenwirkungen aufwiegen können und diese auch Wert sind.

Suchen Sie bitte auch unter Durchfall, Müdigkeit und Virusinfektionen.

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