Menstruationsprobleme

Probleme mit der monatlichen Blutung bei fruchtbaren Frauen. Diese sind das prämenstruale Syndrom, aber auch eine schwache, ausbleibende, verfrühte, starke, langwierige oder unregelmässige Menstruation sein oder nicht zuletzt einfach Schmerzen.

Die Menstruation kennzeichnet, dass ein Mädchen geschlechtsreif und somit fruchtbar ist.
Das Wort Menstruation kommt vom lateinischen menstruus; das monatlich beginnt. Der Beginn der ersten Menstruation, ist sehr unterschiedlich - normalerweise in einem Alter von 13 Jahren, es wird jedoch auch als normal angesehen, wenn sie zwischen dem 10. und 17. Lebensjahr der jungen Frau beginnt.

Der Prozess vom Beginn des Reifeprozesses des Eis bis zu dem Zeitpunkt, dass die Schleimhaut abgestoßen wird, wird Menstruationszyklus genannt. Die Durschnittslänge eines Menstrutionszyklus ist 28 Tage, aber alles zwischen 21 und 40 Tagen wird als normal angesehen.

Jeden Monat reift ein Ei in einem der zwei fruchtbaren Eierstöcke der Frau heran, wonach sich das Ei vom Eierstock löst (Eisprung) und von der Eileiter abgefangen wird, die mit ihren feinen Flimmerhärchen das Ei in Richtung der Gebärmutter führt.
Dieser Vorgang dauert 5 Tage.

In den ersten 10 Tagen vor dem Eisprung geschieht eine Veränderung der Schleimhaut, in der die Blutgefässe wachsen, die Schleimhaut somit dicker wird und sich mit Blut füllt, so dass sie dazu bereit ist ein evt. befruchtetes Ei zu empfangen.
Das Ei muss sich in der Schleimhaut festsetzen können und sich zu einem Fötus entwickeln.

Wenn das Ei nicht befruchtet wurde, wird die verdickte Schleimhaut 14 Tage nach dem Eisprung abgestossen, indem sie zusammen mit dem unbefruchteten Ei und etwas Blut den Körper via des Gebärmutterhalses und der Scheide verlässt. Der Blutverlust bei diesen Blutungen beträgt ungefähr 40 - 60 ml., bei einigen ist der Verlust jedoch grösser.
Eine Blutungsperiode von 5 Tagen ist normal, sie kann jedoch auch 2 - 7 Tage andauern.

Der ganze Prozess wird von Hormonen gesteuert, indem Östrogen die Drüsen des Gebärmutterhalses dazu animiert Schleim auszuscheiden und das Wachsen der Scheidenschleimhaut stimuliert, während Progesteron die Drüsen der Gebärmutter stimuliert und den Wachstum des Brust-Drüsengewebes fördert.

Vor und während der Menstruation kommt es zu vielen Stoffwechselveränderungen und Veränderungen im Hormongleichgewicht, die bei vielen Frauen unangenehme physische und psychische Symptome verursachen.

Der Zyklus der Menstruation hat einen Einfluss auf den psychischen und physischen Zustand der Frau - ist jedoch andererseits auch sehr beeinflussbar von psychischen und physischen Veränderungen.

Das hormonelle Gleichgewicht kann tatsächlich von verschiedenen Stressfaktoren störend beeinflusst werden. Z.B. durch Sorgen, Nervösität, Schock, ein neuer Job, Überanstrengung, persönliche Konflikte, Reisen, Diäten, Medizin, Veränderungen in der Verhütung, Ungleichgewicht beim Blutzucker, Essstörungen und andere Krankheiten, die zu verschiedenen menstruellen Störungen führen können.

Die wichtigsten Menstruationsprobleme sind:

  • Fehlende Menstruation (Amenorre) - Ausbleibende, verspätete und/oder schwache Blutungen.
  • Schmerzhafte Menstruation (Dysmenorre).
  • Unregelmässige Blutungen (Mentrorragi oder Oligomenorre).
  • Starke und langwierige Blutungen (Menoragi).

Die allererste Menstruation einer Mädchens kann spät in Kraft treten und eine verspätete Pupertät verursachen. Sie sollte spätestens wenn sie 18 Jahre alt ist ihre erste Menstruation bekommen, ansonsten könnte die nicht erscheinende Blutung ein Zeichen für Essstörungen oder andere Krankheiten sein. Hat ein Mädchen, dass älter als 14 Jahre ist, noch keine Zeichen für eine Geschlechtsreife verspürt, kann es eine gute Idee sein, dass sie von einem Arzt untersucht wird um sicherzustellen, dass alles so ist, wie es sein soll.

Junge, dünne Mädchen, die viel Sport treiben oder Gewichte heben, werden oft sehr spät geschlechtsreif. Es ist unklug Blutungsstörrungen zu ignorieren. Sie können wichtige Warnsignale sein, z.B. für Störungen im Hormongleichgewicht, welches die Funktionen der Fortpflanzungsorgane steuert.

Die Menstruation hört selbstverständlich auf, wenn man schwanger geworden ist, und sie bleibt auch oft während des Stillens aus. Eine ausbleibende oder verspätete Menstruation ist in der Pupertät, wo die Hormonproduktion noch nicht ausbalanziert ist, tatsächlich recht normal.

Auch fruchtbare Frauen, die ansonsten eine regelmässige Menstruation haben, erleben, dass ihre Blutungen sich verspäten oder ausbleiben, entweder weil sie schwanger sind, aufgehört haben Anti-Baby-Pillen zu nehmen oder aufgrund eines anderen hormonellen Ungleichgewichts.

Die Menstruation wird generell seltener bei Frauen, die sich den Wechseljahren (Klimakterium) nähern - wo die Menstruation vollständig aufhört - und wenn beide Eierstocke zerstört werden, die Gebärmutter unterentwickelt oder durch einer Operation entfernt wird, stoppt die Menstruation auch.

Normalerweise ist der Grund dafür, dass die Menstruation ausbleibt, der, dass sich die Wände der Gebärmutterhöhle oder des Gebärmutterhalses zusammen- bzw. verkleben.
Dies kann aufgrund von Infektionen oder vielen Ausschabungen in Verbindung mit Schwangerschaft und Schwangerschaftsabruch geschehen.

Ein Teil der Frauen hat die Krankheit Endometriose, die während der Menstruation sehr schmerzhaft sein kann. Bei der Endometriose ist die Gebärmutterschleimhaut aufgrund von unbekannten Ursachen ausserhalb der Gebärmutter. (Siehe dort)

Ausbleibende Menstruation
Ist an sich nicht gefährlich, wenn die Menstruation jedoch nicht so funktioniert, wie sie sollte, ist es selbstverständlich schwierig schwanger zu werden. Wenn sie während einer längeren Zeit ausbleibt, kann dies auch z.B. ein Symptom für eine Störung in den Eierstöcken sein, der Hypophyse oder des Hypotalamus.

Bei ausbleibender Menstruation wird kein Progesteron gebildet, und wenn der Körper nur Östrogen produziert, ohne Progesteron, kann dieses hormonelle Ungleichgewicht auf längere Sicht - speziell bei übergewichtigen, Frauen mit der Zuckerkrankheit oder zu hohem Blutdruck - zu Krebs in den Brüsten und in der Gebärmutterschleimhaut führen.

Fehlende Blutungen oder zu schwache Menstruation
Kann - ausser aufgrund von psychischen und ernährungsmässigen Ursachen - durch Entzündungen in den Geschlechtsorganen, einer Folge von Ausschabungen und letztlich durch Unterernährung und Vitaminmangel verursacht sein.

Schmerzen während der Menstruation
Können sehr unterschiedlich sein. Krampfähnliche Schmerzen im ersten Jahr der Menstruation sind ganz normale Zeichen für die hormonellen Veränderungen. Die ziehenden Schmerzen können in der Gebärmutter entstehen, weil die Gebärmutterschleimhaut jeden Monat den Wirkstoff Prostglandin produziert, der während der Menstruation die Muskeln der Gebärmutter dazu bringt sich zusammenzuziehen und Flüssigkeit und Gewebe auszustossen.

Eine grosse Menge Prostaglandin führt zu mehrfachen starken Zusammenziehen und Krämpfen in der Gebärmutter. Dies fühlt sich wie starke krampfähnliche Schmerzen tief im Unterleib und über der Lende an, die bis in die Oberschenkel ausstrahlen können, was meistens bei jungen Frauen auftritt, die noch kein Kind geboren haben.

Die meisten erleben einen knurrenden Schmerz über den Lenden und im unteren Teil des Magens. Menstruationsschmerzen können auch durch Verstopfung, Entzündung in den Geschlechtsorganen, Fibromen (gutartigen Bindegewebe-Geschwülsten) und Endometriose (s.d.) verursacht werden.

Unregelmässige Menstruation
Ist eine variierende Anzahl von Tagen zwischen den Menstruationen, im Wechsel mit kleineren und kräftigeren Blutungen sowie wechselnde Dauer der Blutungen.
Diese Unregelmässigkeiten können ziemlich viele Ursachen haben: Entzüngungszustände, Wunden auf der Gebärmutter, Fibrome, Polyppen oder Krebs, Schwangerschaftsabbruch, Schwangerschaft ausserhalb der Gebärmutter oder Missbildung des Mutterkuchens.

Einige Frauen haben unregelmässige Blutungen in ihrem ganzen fruchtbaren Alter, weil ihr Hormongleichgewicht sich nie stabilisiert hat. Unregelmässige Blutungen nach einer Schwangerschaft oder einem Schwangerschaftsabbruch ist oft dadurch verursacht, dass die Gebärmutter den Rest des Mutterkuchens enthält.

Zwischenblutungen zwischen den Menstruationen können ein Zeichen für eine unentdeckte Schwangerschaft und für einen frühen Schwangerschaftsabbruch sein, und sie sollten dazu führen, dass man einen Arzt oder Gynäkologen aufsucht.

Starke Menstruation
Wenn die Blutungen länger als 5 Tage andauern, oder wenn man stark blutet, wird dies auch als eine kräftige Regel bezeichnet. Sowohl junge Frauen, die noch keine regelmässige Blutung haben, als auch Frauen, die sich den Wechseljahren nähern, bekommen starke Blutungen. Sie können durch viele der gleichen Ursachen, die auch für unregelmässige Blutungen verantwortlich sind, verursacht werden; sie können nach dem Einsetzen einer Spirale auftreten, und sie können auf eine Störung im Hormongleichgewicht zurückzuführen sein.

Starke Blutungen sind sehr schwierig und unpraktisch und können auf längere Sicht zu Blutverlust und vielleicht zu Blut/Eisenmangel führen, da die Eisenreserven durch die Blutungen ausgeleert werden können.
Starke Blutungen können u.a. auf ein Mangel an dem Mineral Mangan zurückzuführen sein.

Unbehagliche Symptome
In Zusammenhang mit der Menstruation werden diese als prämenstruelle Spannung, prämenstruelles Syndrom oder PMS bezeichnet. Sie entstehen meistens im Zusammenhang mit dem Eisprung unmittelbar vor der Menstruation, oder sie treten zu verschiedenen Zeitpunkten im Menstruationszyklus auf.

Verschiedene Faktoren können PMS verursachen, einige sind wichtiger als andere, z.B. können die hormonellen Schwingungen, die im Laufe einer Menstruationsperiode vorkommen - zumeist in der letzten Hälfte - PMS-Symptome hervorrufen.

Sehr viele Frauen werden gestresst von:

  • Psychischem Ungleichgewicht; Irritation, Gereiztheit, Aufregung, Nervösität, Müdigkeit, Unlust, sehr schnellem Weinen und Depression.
  • Gespannten und empfindlichen Brüsten, Kopfschmerzen, Empfindlichkeit im Unterleib und über den Lenden, Rückenschmerzen sowie unreiner Haut.
  • Verstopfung, Erbrechen, aufgeblasenem Bauch, Diarrhoe und möglicherweise Gewichtszunahme aufgrund von Flüssigkeitsansammlung im Körper.
  • Übelkeit, Ekel oder Drang nach bestimmten Nahrungsmitteln - speziell Salz und süsses Essen (Kohlenhydrate).

Etwas seltenere Symptome wie Ohnmachtsanfälle, Herzrasen, Hysterie, Krämpfe, Melancholie, Migräne und ein Zurückhalten des Wasserlassens können in Verbindung mit der Menstruation auftreten.

Frauen die sich nicht genug bewegen, können Menstruationsprobleme aufgrund von Kreislaufproblemen bekommen. Sie können anhand von kalten Händen und Füssen, an denen mehr Frauen als Männer leiden, erkannt werden.

Untersuchungen haben gezeigt, dass weibliches Zahnarztpersonal häufiger Menstruationsstörungen hat als andere Berufsgruppen, u.a. weil Quecksilber die Funktionen der Folinsäure blockiert, so dass ein Folinsäuremangel entsteht.

Zusammenfassend können Menstruationsprobleme bei chronischer Verstopfung, Überanstrengung, Stress, Mangel an Vitaminen, Mineralien und essentiellen Fettstoffen, schlechtem Kreislauf, einer Schwermetalansammlung (z.B. vom Rauchen und Amalgam), Probleme bei der Entwicklung der Geschlechtsorgane, Endometriose (siehe dort), hormonellen Ungleichgewichten und -Krankheiten auftreten.

Frauen die eine Herpesinfektion haben, sind speziell während der Menstruationsperiode anfällig für Herpesausbrüche. Sie sollten in ihrer Ernährung auf ein Gleichgewicht der Aminosäuren Arginin und Lysin achten.

Frauen mit der Tendenz für einen schwingenden Blutzucker, erleben möglicherweise einen grösseren Blutzucker- und Hormonausschwung während der Menstruationsperiode.

Einige sind der Meinung, dass die menstruellen Beschwerden der Frauen der westlichen Welt auf eine mangelhafte Ernährung zurückzuführen sind. Eine Ernährung, die das Blutzucker- und das Hormongleichgewicht negativ beeinflusst.

Interessanterweise erleben viele Frauen, die aus asiatischen Berggegenden stammen, nicht die gleichen unangenehmen Menstruations-Symptome, wie viele Frauen in der westlichen Welt sie erleben.

Empfehlungen

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Viele Formen der Menstruationsstörrungen können gemildert werden, indem man auf eine gesunde und nahrhafte Ernährung fokusiert. Die Forschung zeigt, dass ein täglicher Zuschuss an Kalzium die Schmerzen und Stimmungsschwankungen während der Menstruation dämpfen kann.

Fettmangel in der Nahrung kann ausserdem die Fruchtbarkeit der Frau bedrohen, da ein Mangel an LDL-Cholesterin, so hat es sich herausgestellt, die Menstruation gänzlich stoppen kann. Dies wird dadurch verursacht, dass Östrogen, welches die Menstruation reguliert, teilweise aus Fett und Cholesterin gebildet wird.
Übertriebene Bewegung und fettarme Diäten können daher den Menstruationszyklus negativ beeinflussen und kann auf längere Sicht Frauen unfruchtbar machen und Knochenschwund verursachen. Fett aus pflanzlichen Ölen ist dann die beste Lösung.

Bei allen Formen von Menstruationsproblemen und -schmerzen ist es wichtig:

  • So regelmässig wie möglich zu leben in Bezug auf Ernährung und Schlaf.
  • Weniger zu essen dafür aber mehr Mahlzeiten um so einen schwingenden Blutzucker sowie Verdauungsproblemen entgegenzuwirken.
  • Eine fiberreiche Ernährung, Grünzeug, Frucht, Samen und Öle (speziell Leinsamen und Dörrpflaumen), die förderlich für den Stuhlgang sind.
  • Gemüse mit einem grossen Eisengehalt wie Aprikosen, Griess, ganze Körner, Nüsse, Eier und rohem Gemüse, Frucht speziell Trauben, rote Bete und Luzerne.
  • Nahrung die Menstruationsprobleme inklusive des PMS mildert zu essen: Joghurt, Brot, Hafer, Reis, Kartoffeln, Pasta, Sojabohnen sowie andere Nahrungsmittel mit natürlichen Phytoöstrogenen.
  • Nahrung zu essen, die einen hohen Kalziumgehalt hat, wie Brennessel, Grünkohl, Karotten und Reiskleie.
  • Nahrung zu essen, die einen hohen Mangangehalt hat, wie Vollkornprodukte, Gemüse, Ananas, Nüsse und Tee.
  • Proteine aus Joghurt, Kefir, Quark, Hüttenkäse und Soja zu bekommen.
  • Eine fettarme Ernährung zu vermeiden und dafür zu sorgen, dass Sie Fettstoffe aus Pflanzenölen bekommen - speziell Oliven- und Leinsamen.
  • Koffein zu vermeiden. Kaffee kan evt. mit Getreidekaffee, Kräutertee, mildem Fo-Ti-Tieng-Tee, mildem Grünen Tee und Gemüsesaft erstattet werden.
  • Frische Luft zu bekommen.
  • Das Darmsystem, die Nieren und die Leber ein paar mal im Jahr zu reinigen.
  • Vermeiden Sie Tabakrauch - den eigenen oder den der anderen.

Möglichkeiten:

  • Die Aminosäure Methionin entgiftet die Leber, kann Müdigkeit und Ermattung entgegenwirken und das Immunsystem stärken.
  • Die Aminosäure Glutathion (GSH) ist ein entgiftender Antioxidant, der wichtig für das Immunsystem ist.
  • Bienenköniginnen-Nahrung, Gelee Royale, kann das hormonelle Gleichgewicht normalisieren und das Immunsystem kräftig stärken.
  • Vitamin B6 - 10 Tage vor Beginn der Menstruation kann bei evt. prämenstruellen Flüssigkeitsansammlungen, Schwellungen und Überempfindlichkeit Abhilfe schaffen - ein Mangel an Vitamin B6 kann bei schwangeren Frauen und bei denen, die die Anti-Baby-Pille verwenden, auftreten.
  • Vitamin B9, ein Folinsäure-Zuschuss kann bei Stimmungsschwankungen helfen.
  • Vitamin B12 kann dabei helfen das Hormongleichgewicht und somit einen normalen Menstruationsrythmus wieder herzustellen.
  • Vitamin C fördert die Eisenaufnahme und ist ein wichtiger Antioxidant.
  • Gingko Biloba stärkt den Kreislauf.
  • Goldrute als Tee um die Nieren zu reinigen.
  • Tangmehl von der Meeresalge Kelp (Laminaria), deren Jodgehalt effektiv auf die Schilddrüsenfunktion wirkt und somit sowohl bei schwacher, unregelmässiger als auch zu starker Menstruation wirkt. 3x2 Tabletten können ausreichen um eine Menstruation zu normalisieren. Wirkt ausserdem entgiftend.
  • Hafer unterstützt das Nervensystem.
  • Ingwer - zwischen den Mahlzeiten - stimuliert den Kreislauf.
  • Eisen via der Nahrung - z.B. von Reis, Hafer, Samen, Petersilie, Grünkohl, Brennessel oder via (organischen) Zuschüssen.
  • Vitamin K von grünem Gemüse - speziell aus Kohl - kann kräftige und langwierige Blutungen reduzieren.
  • Mariendistel als Kapseln oder als Tinktur um die Leber zu reinigen.
  • Homöopatische Mittel - viele haben einen guten Effekt.
  • Kräuter: Traubensilberkerze, Cimicifuga racemosa und gemeine Schafgarbe, Achillea millefolium.

Bei ausbleibender, verspäteter oder schwacher Menstruation kann folgendes empfohlen werden:

  • Natürliches Vitamin E aus Weizenkeimen (evt. in Kapseln) bei jeder Hauptmahlzeit baut das Hormonsystem auf.
  • Organisches Eisen aus Brennesseln, Hafer und Luzerne oder in Tablettenform.
  • Pollen in Tablettenform beeinflussen das Drüsensystem.
  • Menstruationsfördernde Früchte und Wurzeln: Ananas, Feigen, Karotten, Gelbwurzel, Ingwer und Papaya.
  • Kräuter die die Menstruation fördern sind: Dill, Gemeiner Beifuss, Herzheil, Knoblauch, Kelp, Keuschlamm/Mönchspfeffer, Arznei-Eibisch, Wermut, Goldmelisse, Traubensilberkerze.
  • Scheidenspülungen mit gleichen Teilen von: Echter Alant, Petersilie, Gemeine Schafgarbe und Garten-Salbei - 2 Handvoll pro Liter Wasser.
  • Sitzbäder mit Kamille, Gemeiner Schafgarbe, Johanniskraut und Thymian.

Bei schmerzhafter Menstruation kann folgendes empfohlen werden:

  • Fussbäder vor der Menstruation mit steigender Temperatur, Sitzbäder und warme Umschläge können die Schmerzen lindern.
  • Bewegung in Form von Spaziergängen können die Schmerzen lindern.
  • Sich auf den Boden legen und die Beine 5 Minutten auf einen Stuhl legen, kann die Schmerzen in den Lenden lindern.
  • Bienenköniginnen-Nahrung, Gelee Royal, kann bei Schmerzen Abhilfe schaffen.
  • Silber-Weide, die schmerzstillend ist, in Tablettenform.
  • Ein Tee aus Leinsamen tgl. in der Woche vor der erwarteten Menstruation.
  • Die Aminosäure D,I-Phenylalanin gegen Schmerzen, hilft vielen, die auf eine konventionelle Schmerztherapie nicht reagieren - hat oft einen positiven Effekt in Kombination mit einer Akupunktur-Therapie.
  • Sitzbäder mit abgekochter Kamille - hilft gegen Schmerzen.
  • Schmerzstillende Kräuter: Gemeiner Beifuss, Leinsamen, Kelp, Polei-Minze, Korkenzieherhasel.
  • B3 Nikotinsäure 100 mg. 2 - 3 mal tgl. gegen Krämpfe.
  • Evt. extra Kalziumzuschuss bei Kalziummangel, der Krämpfe verursachen kann. Kalzium-Laktat ist effektiv gegen Krämpfe.
  • Ein Magnesium-Zuschuss oder Magnesium Phosphat in homöopatischer Form hat einen positiven Effekt bei Krämpfen.
  • Die Aminosäure Lysin hilft bei Muskelkrämpfen und kann Vegetariern generell empfolen werden.
  • Pfefferminztee täglich trinken gegen Krämpfe.
  • Sitzbäder mit Zitronmelisse, geflecktes Johanniskraut, Mistel und Gemeine Pestwurz wirkt entspannend bei Krämpfen.
  • Homöopatische Präparate (mit u.a. Anserine) können einen guten Effekt bei sowohl Schmerzen und Krämpfen haben.
  • Bei unregelmässigen Blutungen kann folgendes Empfolen werden:
  • - Kelp, kann bei mangelnder Produktion von Schilddrüsenhormon, was zu einer unregelmässigen Menstruation führen kann, Abhilfe leisten.
  • Ein Folsäure-Zuschuss

Bei starker und/oder langwieriger Menstruation kann folgendes empfohlen werden:

  • Vermeiden Sie schwere physische Arbeit während der Blutungsperiode.
  • Nahrung mit Mangan - grünes Gemüse, Frucht, Nüsse, Samen, Kerne und Tee.
  • Bienenköniginnen-Nahrung, Gelee Royale, kann das hormonelle Gleichgewicht regulieren.
  • Extra Vitamin A Zuschuss (nicht Betacaroten) - Nehmen Sie einen Monat lang tgl. 50.000 i.E. Reduzieren Sie hiernach die Dosis auf 15.000-25.000 i.E. tgl.
  • Extra Vitamin C Zuschuss - der die Eisenaufnahme stärkt.
  • Kelp Tangmehl kann bei mangelnder Produktion von Schilddrüsenhormon Abhilfe leisten.
  • Vitamin K von grünem Gemüse.
  • Kräuter die den Blutverlust minimieren: Amaranth, Weisse Taubnessel, Gänse-Fingerkraut, Himbeerblätter, Gemeines Hirtentäschelkraut, Benediktenkraut, Frauenmantel, gepunktetes Johanniskraut, Gemeine Schafgarbe und Gemeiner Tormentill.
  • Sitzbäder mit abgekochter Kamille und Korkenzieherhasel.

Andere relevante Gesundheitsprodukte:

  • Kalzium-Laktat

Andere Kräuter:

  • Caulophyllum thalictroides, (Squaw root)
  • Dill, Anethum graveolens
  • Taubnessel, Lamium album
  • Gemeiner Beifuss, Artemisa vulgaris
  • Karotte, Daucus carota
  • Gänsefingerkraut, Potentilla anserina
  • Silber-Weide, Salix alba: 1 Teelöffel Tinktur am Abend.
  • Gemeines Hirtentäschelkraut, Capsella bursa-pastoris
  • Luzernesporen, Medicago sativa
  • Echter Alant, Inula helenium
  • Gebräuchlicher Eibisch, Althea officinalis
  • Frauenmantel, Alchemilla vulgaris
  • Amaranth, Amaranthus tricolor
  • Petersilie
  • Goldmelisse, Monarda punctata
  • Rosmarin, Rosmarinus officinalis
  • Korkenzieherhasel, Hamamelis virginiana

Betreffend essentieller Fettsäuren (EFA):

Omega-3 Fettsäuren bekommt man besonders von fettem Fisch, Fischöl, Dorschlebertran, Leinsamen und Leinsamenöl, aber auch in einem gewissen Grad von Walnüssen, Kürbiskernen, Weizenkeimen, Portulak, Raps, grünem Gemüse, Sesamsamen und Soja.
1 Esslöffel Dorschlebertran tgl. oder 1 Teelöffel gemahlene Leinsamen oder Walnussöl jeden Morgen ist billiger als Fischölkapseln. Fügen Sie evt ein paar Vitamin E-Kapseln hinzu, um eine Verranzung zu vermeiden.

Omega-6 Fettsäuren (GLA) bekommt man durch Nüsse, Mandeln, Borretsch, kaltgepresstem Mais-, Raps-, Sesam-, Sonnenblumen-, Distel- und Lamarcks Nachtkerzenöl sowie Samen.

Kurvorschlage

  • Multivitamin-Minerale: VitaXtra 3 Tabletten morgens und 3 Tabletten abends zu den Mahlzeiten.
  • Omega 3 Fettsäuren (Fischöl): Nehmen Sie 3-4 (1000mg) Kapseln täglich zu den Mahlzeiten.

Warnungen

Suchen Sie bei den erwähnten Blutungsproblemen einen Arzt auf. Tun Sie dies auch bei anhaltenden Schmerzen, wenn der Zyklus länger als 3 Wochen oder gar über 40 Tage andauert und wenn ein Verdacht auf Blutmangel besteht, bevor Sie eine Eigentherapie in Erwähnung ziehen.

DL-Phenylalanin, darf nicht von schwangeren Frauen und von Personen mit zu hohem Blutdruck eingenommen werden.

Herzheil/Echter Löwenschwanz, Leonurus cardiaca, sollte bei zu starken Menstruationsblutungen sowie bei Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Die Engelwurz, Angelika archangelika, sollte nicht bei starken Menstruationsblutungen angewandt werden.

Rot-Klee, Trifolium pratense sollte nicht bei Schwangerschaft eingenommen werden.

Beachtungen

Klicken Sie auch auf Endometriose, Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Herpes simplex, Herz-Kreislauf, Niedriger Blutzucker, Wechseljahre, Übergewicht, PMS Prämenstruales Syndrom und Rauchen.

Vitamin E in Dosen über 400-500 i.e. kann bei manchen Frauen Menstruationsstörungen wie häufigere Blutungen oder Schleimblutungen auslösen.

Tang sollte nur in homöopatischer Form eingenommen werden, wenn man an einer Schilddrüsenüberfunktion leidet.

Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Kuhmilch sollte kein Kalzium-Laktat eingenommen werden.

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