Prostatakrebs - Prostatacancer

Krebs in der Prostata ist der häufigste Krebstyp bei Männern über 50 Jahren. In manchen Fällen wächst der Prostatakrebs so langsam, so dass man nicht daran stirbt. Trotz allem besteht kein Grund, sich auf sein Glück zu verlassen.

Die Symptome sind im Großen und Ganzen genau wie jene, die bei einem gutartigen Wachstum der Prostata auftauchen und in der frühen Krebsphase können die Symptome leicht übersehen werden. Je mehr der Tumor jedoch die Harnröhre einengt, desto stärker werden auch die Symptome. Diese sind:

  • Plötzlicher Harndrang
  • Häufiges Wasser lassen
  • Beschwerden, den Urin zurückzuhalten
  • Schwacher Urinstrahl

Deutliche Zeichen, die auf Prostatakrebs hindeuten, sind:

  • Blut im Urin, Müdigkeit und Gewichtsverlust
  • Möglicherweise Schmerzen im Beckenbund
  • Potenzprobleme

Das Prostata-Spezifische Antigen (PSA) ist ein Enzym (Protein), das in der Prostatadrüse hergestellt und von dem Geschlechtshormon Testosteron reguliert wird. PSA wird benutzt um Gewebeveränderungen in der Prostata zu diagnostizieren. Das PSA-Niveau ist bei Männern mit Prostatakrebs erhöht, aber nicht alle Männer mit erhöhten PSA-Werten haben Krebs.

Risikofaktoren

  • Vererbung: Prostatakrebs in der nahen Familie erhöht das Risiko die Krankheit selbst zu bekommen 2-4 Mal.
  • Gonorrhöe (Tripper): Statistisches Material deutet darauf hin, dass diese Geschlechtskrankheit das Risiko erhöht später Prostatakrebs zu bekommen.
  • Viele Geschlechtspartner: Hat man mehr als 25 Sexpartner erhöht dies das Risiko auf Prostatakrebs 2½ Mal im Vergleich zu Männern mit wenigen Geschlechtspartnern.
  • Übergewicht: Scheint das Risiko auf Prostatakrebs mit tödlichem Ausgang zu erhöhen.
  • Hoher Insulingehalt im Blut: Diabetesforschung hat gezeigt, dass ein allgemein niedriges Insulinniveau das Risiko auf Prostatakrebs reduziert.
  • Pesticide: Forscher haben bei Bauern einen Zusammenhang zwischen dem Umgang mit Pestiziden und einem Risiko auf das Entwickeln von Prostatakrebs nachgewiesen.
  • Kalzium: Forschung deutet darauf hin, dass eine geringe Kalziumeinnahme in den frühen Stadien von Prostatakrebs das Risiko mindern kann, dass der Krebs sich entwickelt. Von Kalzium aus Milchprodukten wird von einigen Ärzten wegen einem Verdacht darauf abgeraten, dass sie in der Entwicklung von Prostatakrebs involviert sind.
  • Eine zu hohe Einnahme von Omega 6 Fettsäuren im Gegensatz zu Omega 3 Fettsäuren ist im Verdacht ein Gesundheitsrisiko darzustellen. Man geht davon aus, dass es sich um die in Omega 6 Fettsäuren enthaltene Arachidonsäure handelt, die man auch in tierischen Fetten findet.


Dagegen deutet eine umfassende Bevölkerungsuntersuchung daraufhin, dass bei Männern mithäufigenSamenergüssen(>21 Mal im Monat) eine geringeres Risiko besteht Prostatakrebs zu bekommen.

Empfehlungen

Allgemeine Ernährungsratschläge für Kranke und Gesunde sowie Ratschläge für einen krankheitsvorbeugenden Lebensstil finden Sie in der Bibliothek. Klicken Sie hier.

Lassen Sie sich auf eine evt. Nahrungsmittelintoleranz untersuchen, und vermeiden Sie Nahrung, die irgendeine Form von Überempfindlichkeitsreraktion herforruft.

Ernähren Sie sich gesund, mit frischem Obst und viel Gemüse. Essen Sie soweit möglich ökologisch. Essen Sie Soja-Produkte, Kohl - speziell Broccoli, Zwiebeln und Wurzelfrüchte. Schränken Sie beim Kochen den Gebrauch von Fettstoffen ein. Verwenden Sie Olivenöl extra vergine und Butter nur in kleinen Mengen. Trinken Sie frischen Gemüsesaft, grünen Tee und reines Wasser.

Begrenzen Sie die Fleischeinnahme und ersetzen sie die animalischen Proteine mit Bohnen, Linsen und Erbsen. Begrenzen oder vermeiden Sie Zucker, Kuchen und Süßigkeiten. Vermeiden Sie Tabakrauch - den eigenen und den der anderen. Begrenzen oder vermeiden Sie es, sich Umweltgiften und unnötiger Medizin auszusetzen. Sorgen Sie dafür, dass die Kalziumeinnahme in den frühen Stadien von Prostatakrebs aus einem Minimum liegt.

Nehmen Sie jeden Tag einen breitgefächerten Zuschuss an Antioxidanten zu sich. Nehmen Sie immunstimulierende Kräuter und Präparate.

  • Vitamin C: Ein starker Antioxidant, der täglich in großen Dosen eingenommen werden muss.
  • Vitamin D: Mangel ist eine mitwirkende Ursache für die Entwicklung von Prostatakrebs.
  • Vitamin E: Am liebsten in Form von A-tocoferol-succinat. Der wichtigste Antioxidant zusammen mit Selen. Hemmt die Bildung von PSA und den androgenen Rezeptoren, die für das Wachstum des Krebses notwendig sind.
  • Selen:NiedrigeBlutkonzentrationen(<10,8 µg/dl) erhöhen das Risiko auf Prostatakrebs.
  • Zink wirkt der Bildung von Metastasen entgegen.
  • Omega 3 Fettsäure (Fischöl): 3Gramm tgl.
  • Eine Haiknorpel-Behandlung kann auch mit einem zurückgehaltenem Klistier (Haiknorpel in Wasser) suppliert werden.

Nützliche Kräuter:

  • Brennnessel (Urtiva dioica): Hierbei wird die Wurzel verwendet.
  • Grüner Tee (Camelia sinensis): Hemmt undbeugt der Entwicklung von Krebszellen vor.
  • Gelbwurz (Curcuma longa): Enthält Curcumin. Versuche zeigen, dass der Stoff verschiedene Krebszellen im Wachstum hemmt, unter andrem Prostatakrebs.
  • Knoblauch (Allium sativum): Stärkt die Immunabwehr.
  • Sägepalme (Serenoa repens).

Eine ergänzende Behandlung mit Zonentherapie und Akupunktur kann die Gesundheit unterstützen.

Warnungen

Vor einer Eigenbehandlung sollte Prostatakrebs von einem Arzt untersucht werden.
Vermeiden Sie Zuschüsse von Condroitin (Sulphat), da der Verdacht besteht, dass es Prostatakrebs fördern kann.
Meiden Sie Leinsamenöl, von dem man meint, es könne das Wachstum von Krebszellen in der Prostatadrüse fördern.

Beachtungen

Siehe auch Gutartiges Wachstum der Prostata und Krebs.