Rauchen - COPD

Rauchen kostet mehr Menschenleben als Verkehrunfälle, Mord, Selbstmord, Feuer, Alkohol und AIDS zusammen. Es gibt viele Hilfsmittel, mit dem Rauchen aufzuhören: Akupunktur, Hypnose, Unterricht, Vitamine, Kräuter, u.v.A.

Rauchen ist keine Krankheit, aber eine Ursache für gefährliche Krankheiten wie Arterienverkalkung, Gefäßkrankheiten im Gehirn, Krebs sowie chronische Lungenleiden wie Asthma und Bronchitis.

Zigarettenrauch wird in die Lungen eingesogen, wo das Nikotin aufgenommen wird. Das Nikotin wird mit dem Blut von den Lungen in das Gehirn transportiert und bindet sich hier an Rezeptoren, die das sogenannte Belohnungshormon Dopamin freigeben. Dopamin erhöht das Wohlbefinden und Nikotin wird nach der Bindung in der Leber abgebaut und konstant ausgeschieden. Einige Menschen bauen Nikotin jedoch schneller ab als andere. Je länger es dauert Nikotin abzubauen, desto schneller wird man nikotinabhängig. Nach dem Rauchen einer Zigarette steigt der Blutdruck und der Puls, wobei jedoch die Hauttemperatur sinkt.

Beim Rauchen entsteht eine unvollständige Tabakverbrennung, und diese bildet eine Mischung von über 4.000 verschiedenen chemischen Stoffen, wovon mehr als fünfzig krebsverursachend sind. Die chemischen Verbindungen treten sowohl als kleine Partikel als auch als Rauchgasarten auf. Die Partikel werden auch Teer genannt.

Die Stoffe in der Partikelphase können sein:

  • Nikotin schafft eine Abhängigkeit und stimuliert.
  • Teer verursacht Krebs.
  • Beta-naftylamin verursacht Krebs.
  • N-nitrosonornikotin verursacht Krebs.
  • Benzpyren verursacht Krebs.
  • Karcazol stimuliert das Krebswachstum.
  • Polyaromatische Hydrokarbone sind krebsverursachende Stoffe.
  • Fenol wirkt irritierend und verstärkt die Schadenswirkung von krebserregenden Stoffen.
  • Kresol wirkt irritierend und verstärkt die Schadenswirkung von krebserregenden Stoffen.
  • Katekol wirkt irritierend und verstärkt die Schadenswirkung von krebserregenden Stoffen.
  • Cadmium ist ein Schwermetall, welches eine Halbwertszeit von 15 - 30 Jahren im menschlichen Gewebe hat.

Die Stoffe in der Gasphase können sein:

  • Kohlenmonoxid, welches den Suarestofftransport hindert.
  • Nitrosamine, welche krebserregend sind.
  • Hydrazin, krebserregend.
  • Vinylchlorid, krebserregend.
  • Acetaldehyd wirkt irritierend und beschädigt die Flimmerhärchen in den Atemwegen.
  • Ammoniak wirkt irritierend und beschädigt die Flimmerhärchen in den Atemwegen.
  • Akrolein wirkt irritierend und beschädigt die Flimmerhärchen in den Atemwegen.
  • Formaldehyd wirkt irritierend und beschädigt die Flimmerhärchen in den Atemwegen.
  • Hydrocyansäure wirkt irritierend und beschädigt die Flimmerhärchen in den Atemwegen.
  • Stickstoffoxide wirken irritierend und beschädigen die Flimmerhärchen in den Atemwegen.

Ein amerikanischer Blindtest hat gezeigt, daß Nikotin ebenso abhängig macht wie Heroin und Kokain, und daß die Versuchspersonen von Nikotin "higher" wurden als von Kokain. Weiterhin brachte das Nikotin größere Nebenwirkungen mit sich als Kokain. Die Untersuchungen deuten darauf hin, daß je größer der Tabakkonsum ist, desto höher das Risiko auf eine Krankheitsentwicklung ist.

Schon wenn man Tabakrauch nur riechen kann, so ist man schon dem passiven Rauchen ausgesetzt. Passive Raucher werden sowohl dem Hauptstromrauch als auch dem Nebenstromrauch ausgesetzt. Hauptstromrauch ist der Teil des Rauches, welcher erst von dem Raucher inhaliert und dann wieder ausgepustet wird. Nebenstromrauch wird direkt an die Umgebung weitergegeben. Weil die Verbrennungstemperatur bei der Bildung von Nebenstromrauch niedriger als bei der Bildung von Hauptstromrauch ist, bleibt die Verbrennung unvollständig und deswegen enthält der Nebenstromrauchdie meisten verunreinigten Stoffe. Das ist einer der Gründe, warum "passiv Rauchen" auf manche so unangenehm wirkt.

Nichtraucher, die sich dem passiven Rauch aussetzen, können durch den Geruch von Rauch Irritationen bekommen:

  • Herabgesetze Widerstandskraft
  • Irritationen in den Augen, Atemwegen und Schleimhäuten
  • Kopfschmerzen
  • Husten
  • Herabgesetzte Lungenfunktion
  • Erhöhtes Risiko für Lungenkrebs
  • Erhöhtes Risiko zur Aderverkalkung in den Herzkranzgefäßen, welche zu Blutverklumpungen führen kann.
  • Erhöhtes Risiko Glukoseintoleranz und Diabetes zu entwickeln.

Untersuchungen an Ratten zeigen dass der Grundstein für eine schwere Nikotinabhängigkeit (diese Menschen haben es besonders schwer mit dem Rauchen aufzuhöhren) bereits in der Schwangerschaft gelegt wird, nämlich dann, wenn die schwangere Frau raucht.

Besonders Personen mit chronischen Lungenkrankheiten oder großen Lungen riskieren eine Verschlechterung ihres Zustandes, wenn sie sich dem passiven Rauch aussetzen. Allergiker und Asthmatiker werden durch den passiven Rauch sehr irritiert, weil sie Tabak gegenüber empfindlicher sind und dieser Atemnot und häufige Asthmaanfälle verursachen kann.

Ein besonderes Risiko besteht darin, daß minderjährige Kinder rauchender Eltern oft folgendes bekommen:

  • Herabgesetzte Lungenfunktion
  • Atemwegskrankheiten, u.a. Asthma und asthmatische Bronchitis
  • Allergien
  • Entfernte Mandeln und Polyppen
  • Chronische Mittelohrentzündung
  • Häufiger Arztkontakt und Krankenhausaufenthalte

Untersuchungen zeigen, daß aktives oder passives Rauchen bei schwangeren Frauen :

  • Die Chance für eine Schwangerschaft verringern kann.
  • Unter anderem den Vitamin B12 Gehalt im Blut des Fötus verringern kann, welches wichtig für die Zellteilung und das Wachstum ist.
  • Ein verfrühtes Platzen der Fruchtblase, das Ablösen des Mutterkuchens und erhöhte Blutungen bei der Geburt verursachen kann.
  • Ein niedriges Geburtsgewicht und Frühgeburt verursachen kann.
  • Die DNA des Fötus beschädigen kann.
  • Ein höheres Risiko für eine ungewollte Abtreibung, späterer Fötustod oder Tod während der Geburt verursachen kann.
  • Einen geringeren Kopfumfang und geringere Größe bei der Geburt verursachen kann.
  • Ein erhöhtes Risiko für eine Hasenschate verursachen kann.
  • Eine heruntergesetze Aufmerksamkeit und niedrige intellektuelle Funktion sowie Hyperaktivität bei Kindern auslösen kann.
  • Dem Neugeborenen bei nur sieben Zigaretten täglich schwere Entzugserscheinungen in Form von untröstlichem Weinen, Krämpfen, Trägheit und reduziertes Sehvermögen geben kann.
  • Plötzlichen Kindstod oder den Tod im ersten Lebensjahr verursachen kann.
  • Bei Kindern Krebs hervorrufen kann.
  • Abwesenheit, erhöhte Kränklichkeit und generell schlechte Voraussetzungen für Schulkinder schafft.

Obwohl nicht alle Raucher vom Rauchen krank werden, besteht eine umfassende Dokumentation darüber, daß der Körper in grossem Umfang belastet wird, und dass viele Krankheiten öfter bei Rauchern als bei Nichtrauchern auftreten:

  • Abhängigkeitsallergie/Überampfindlichkeit - z.B. Nachtschattenallergie
  • Gehöreinschränkungen
  • Kadmiumbelastung - eine Zigarette enthält 16-24 mkg Kadmium, wovon die Hälfte in den Organismus aufgenommen wird.
  • Chronische Bronchitits
  • Gefäßkrankheiten im Gehirn
  • Lungenkrebs: Die Forschung deutet darauf hin, dass Frauen ein 70% höheres Risiko für Lungenkrebs haben als Männer.
  • Andere Krebsformen: Krebs in der Mundhöhle und im Rachen, Kehlkopfkrebs, Speiseröhrenkrebs, Krebs in der Bauchspeicheldrüse, Nierenkrebs, Krebs im Gebärmutterhals, Blasenkrebs
  • Mangelzustände - jede Zigarette erhöht den Bedarf an Vitamin C um 25-50 mg. Es bedarf also nicht vieler Zigaretten für eine Person die einen täglich Zuschuß von 60-100 mg an Vitamin C hat, um eine Mangelerscheinung auszulösen. Rauchen kann das Folinsäureniveau in den Bronchien herabsetzen.
  • Oxidativer Streß - Rauchen bringt eine mangelnde Balance zwischen Oxidanten und Antioxidanten mit sich. Diese entwickelt Freie Radikale und setzt einen Ranzungsprozeß auf dem Zellmembranniveau in Gang und verursacht Schäden an Fettstoffen, Proteinen und Erbanlagen, welche u.a. das Bindegewebe erschlaffen lassen und faltige Haut hervorrufen.
  • Raucherlungen, d.h.ein nicht wieder gut zu machender Schaden in den lungen (siehe auch unter Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen COPD)
  • Faltige Haut und Hängebrüste - durch Rauchen wird das Protein Elastin abgebaut, welches die Haut elastisch und die Brüste straff erhält
  • Säureablagerungen im Körper, die eine Säuredominanz schaffen (einen hohen Säuregehalt im Blut).
  • Gefässverkalkungen im Herzen

Tabak kann Vitamin C im Körper zerstören. Ein erhöhter Vitamin C Zuschuß neutralsiert die Wirkung des Nikotins im Körper und kann somit zu dem Bedürftnis führen, mehr rauchen zu wollen. Die Lösung hierfür ist, säureneutrale Vitamine einzunehmen, z.B. Kalzium-Ascorbat. Ändert man den pH-Wert in eine basische Richtung, wird das Nikotin entsprechend langsam abgebaut und ein erhöhter Zigarettenkonsum scheint nicht notwendig. Wenn der Zigarettenverbrauch sinkt, ist es einfacher, das Rauchen ganz aufzugeben.

Einige Untersuchungen deuten darauf hin, daß das Rauchverhalten der (westlich orientierten) Frauen verschieden von dem der Männer ist, ebenso wie das Rauchverhalten und Stoppen des Rauchens bei Frauen oft aus anderen Motivationen heraus geschieht - z.B. genetische - als bei Männern. Außerdem liegt das Risiko für Lungenkrebs bei Frauen höher als bei Männern. Genauso scheint die Nikotinabhängigkeit von frauen mit ihrem Hormonspiegel zusammen zu hängen.

Bei manchen Rauchern sind Veränderungen der Erbanlagen aufgetreten, die die betroffene Person verwundbarer für die schädlichen Wirkungen des Tabaks machen.

Fast die Hälfte aller psychisch Kranken - Menschen, die unter Missbrauch, Angst, Depressionen oder einer Psychose leiden - sind Kettenraucher.

Komplikationen
Die wichtigsten Gründe mit dem Rauchen zu beginnen und weswegen es so schwer ist, wieder aufzuhören, können durch Erbfaktoren, Gruppenzwang, sozialen Druck, Normen, Gewohnheiten, Unruhe, tiefliegende Angst, ein hohes Aktivitätsniveau, Streß, Depressionen, Wunsch nach einem niedrigen Gewicht (westliche Frauen), biochemische Abhängigkeit als Kompensation für Säure- und Blutzuckerbalance aufgrund von schlechter Ernährung, Mißbrauchsprobleme, verklärte Selbstzerstörung und die einfache Lust am Rauchen beeinflußt werden.

Das Aufgeben des Rauchens verlangt einen starken Willen und Ausdauer um eventuelle nachfolgende psychische und physische Schmerzen zu überstehen, welche in der Abstinenzzeit auftreten können. Man sollte auch bereit sein, auf die Motive zu blicken, wegen welchen man das Rauchen angefangen hat. Der Zeitpunkt des Aufhörens will aufmerksam gewählt sein.

Die größten Chancen, die Abgewöhnung zu überstehen, bestehen in einer Zeit, in der man gesund ist, keine oder nur wenige Probleme hat und in welcher keine großen physischen oder psychischen Herausforderungen an einen gestellt werden. Die erste Woche ist sicher die Schwerste.

Entzugserscheinungen beim Rauchstop:

  • Bedarf nach Nikotin
  • Uro
  • Müdigkeit und Schläfrigkeit
  • Erhöhter Appetit
  • Gemütsschwankungen
  • Konzentrationsbeschwerden
  • Herabgesetzte Leistungsfähigkeit
  • Herabgesetze Stresstoleranz

Depression und ein kürzeres Leben
Eine Redensart besagt: Raucher haben mehr Spaß - nur nicht so lange. Diese Aussage kann nicht wissenschaftlich bestätigt werden. Die Forschung hat gezeigt, dass Depressionen viel häufiger bei Rauchern als bei Nichtrauchern auftreten. Starke Raucher (>20 Zigaretten täglich) haben ein vierfach höheres Riskiko eine Depression zu entwickeln als Nichtraucher.
Eine andere Untersuchung über eine 50-jährige Periode von den Leben von über 34.000 Ärzten hat gezeigt, dass Nichtraucher durchschnittlich zehn Jahre länger leben als Raucher. Rein statistisch kann daraus geschlossen werden, dass bei einem totalen Rauchstop folgendes erreicht wird:

  • 30-Jährige: 10 extra Lebensjahre
  • 40-Jährige: 9 extra Lebensjahre
  • 50-Jährige: 6 extra Lebensjahre
  • 60-Jährige: 3 extra Lebensjahre

Chronsich Obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
Der Ausdruck Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung beschreibt einen chronischen Entzündungszustand in den Bronchien. COPD kann auch noch Jahre, nachdem man mit dem Rauchen aufgehört hat auftreten. Die Hauptsymptome sind häufiges Husten und Schleim in den Atemwegen. Hieraus ergeben sich Atembeschwerden und herabgesetzter Appetit, je nachdem wie stark die Krankheit ausgeprägt ist.
Rauchen ist in mehr als 85% aller Fälle Krankheitsauslöser! Leider wird COPD in viel zu vielen Fällen erst dann diagnostiziert, wenn bereits die Hälfte der Lungenfunktion unwiederbringlich verloren ist (im Krankheitsbeginn sind die Syptome noch nicht stark ausgeprägt).
Die entzündeten Atemwege produzieren zu viel Schleim, was die kleinen Luftsäckchen (Alveolen), wo der Luftsauerstoff ins Blut aufgenommen wird, zerstört. Das erschwert die Atmung.

Empfehlungen

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Falls man täglich hustet, leicht ausser Atem kommt oder oft Infektionen in den oberen Atemwegen hat, sollte man seinen Arzt um einen Lungenfunktionstest (Spirometrie) bitten. Hier muss man mit aller Kraft in ein kleines Rohr pusten, welches an eine Maschine angeschlossen ist, die Geschwindigkeit und Volumen der Atemluft misst. Mit diesem Test kann man herausfinden, ob man eine Raucherlunge hat, und wenn ja, wie ausgeprägt diese ist.
 
In erster Linie: Entschließen Sie sich dafür gänzlich mit dem Rauchen aufzuhören. Vor allem wenn Sie schwanger sind! Eine Untersuchung deutet darauf hin, dass man, wenn man sich damit begnügt den täglichen Zigarettenverbrauch zu reduzieren, bloß tiefer inhaliert um die Menge Nikotin zu bekommen, von der man abhängig ist. Eine sehr markante Reduktion des Zigarettenverbrauchs ist jedoch von Nutzen.
 
Frauen die mit dem Rauchen aufhören wollen, haben es am leichtesten in der luterralen Phase, das heisst am Ende ihres Zyklus.
 
Hilfsmittel, um das Rauchen aufzugeben, können folgende sein:
 
Ernährung
Das Risiko, einen Lungenkrebs zu bekommen, fällt am stärksten ab wenn man mit dem Rauchen ganz aufhört. Die tägliche Einnahme einer Reihe Flavenoide aus Kräutern und Gemüse kann dieses Risiko ausserdem um bis zu 50% senken. Hierbei handelt es sich um verschiedene Katechine, Epikatechine, Quercetin und Kaempferol, welches man unter anderem in Tee, den Schalen von Weintrauben, Äpfeln, Zwiebeln und Rosenkohl findet.

Die Forschung hat gezeigt, dass eine magnesiumhaltige Nahrung, zum Beispiel mit Gemüse, Obst, Nüssen und Fisch das Risiko für einen Schlaganfall bei vielen Rauchern vermindert. Eine gesammelte Magnesiumaufnahme von 500-600mg täglich senkt das Schlaganfallrisiko um 15%.

Wenn starke psychische Symptome auftauchen, wird eine blutzuckerstabilisierende Kost empfohlen, ohne Zucker, Kaffee, Junk Food und Stimulanzien, eine basische Kost, den Rauchdrang dämmende Kräuter und Vitamine sowie evt. eine Pilzkur.
 
Umfragen deuten darauf hin, dass einige Lebensmittel und Getränke die Zigarette schlechter schmecken lassen, während andere den Geschmack verbessern. Dieses Wissen kann vielleicht für Raucher, die sich das Rauchen abgewöhnen möchten, hilfreich sein.
 
Lebensmittel, die bei vielen den Geschmack einer Zigarette verschlimmern, sind: Milch, Käse, Obst, Gemüse und koffeinfreie Getränke, wie z. B. Wasser oder Säfte.
 
Lebensmittel, die bei vielen die Zigarette besser schmecken lassen, sind: Fleisch, koffeinhaltige Getränke, wie z. B. Kaffee, Tee oder Cola. Dies gilt jedoch nicht im gleichen maße für Raucher von Mentholzigaretten.
 
Weitere Möglichkeiten

  • Akupunktur kann die Lust zum Rauchen vermindern.
  • Hypnose.
  • Psychotherapi.
  • Visualisierung.
  • Natrium/Kaliumkarbonat-Zuschuß.
  • Nikotinpflaster und -kaugummi können eine Hilfe sein aber auch eine Abhängigkeit schaffen. Beide sollte man in der Schwangerschaft nicht verwenden, da eine Untersuchung gezeigt hat, dass die Verwendung das Risiko für Missbildungen erhöht.
  • Physisches Training und viel frische Luft wie z. B. wander

Um eine Entgiftung so effektiv wie möglich zu gestalten, beziehen Sie folgende Produkte in Ihre Kost ein: Kohl, Brokkoli, Rosenkohl, Hefe und ganze Korn, das reich an Vitamin B ist sowie Apfelsinen und Mandarinen. Essen Sie ½-1 Karotte am Tage. Diese entspricht ungefähr 6-11 mg Beta-Karotin. Karotenoide helfen dem Körper sich selbst zu stärken und außerdem können Karotten als Ersatz von Zigaretten gesehen werden.
 
Beta-Karotin betreffend:
 
Es gibt verschiedene Auffassungen im Bezug auf Beta-Karotin-Zuschüsse für Raucher. Manche Untersuchungen deuten darauf hin, dass synthetisches Beta-Karotin Lungenkrebs bei Rauchern verschlimmern kann, wobei die meisten Untersuchungen das Gegenteil behaupten.
 
(Die Untersuchung der Cancer Prevention Study Group, 1994, welche den Effekt von synthetischem Beta-Karotin auf Raucher untersuchten, wurde aufgrund der gebrauchten Dosierungen kritisiert, die zu niedrig waren, um einen Effekt auf die Raucher zu haben. Die Dosierungen zwischen 120 - 180 mg tgl. sollten nach Townsend Letter (133-4:940-2,1994)wahrscheinlich ein anderes Ergebnis aufweisen. Andere deuten darauf hin, daß ein Zuschuß von natürlichem Beta-Karotin einen besseren Effekt als synthetisches Beta-Karotin haben soll.)
 
Nützliche Nahrungsergänzungen - auch bei COPD:

  • Vitamin A: Wichtig bei entzündeten Schleimhäuten. Dosierung: 10-15.000 I.E. täglich
  • Vitamin C: Verbessert eine herabgesetzte Lungenfunktion. Dosierung: 2-3 g täglich über den Tag verteilt
  • Vitamin E: Wichtiges Antioxidant, unterstützt Vitamin C
  • Magnesium: Verbessert die Lungenfunktion. Dosierung: 300-500 mg täglich
    Glutathion
  • NAC: Diese Aminosäure hat eine schleimlösende Wirkung. Dosierung: 500 mg zweimal täglich vor den Mahlzeiten
  • Resveratrol: Wirkt entzündungshemmend

Die essenziellen Fettsäuren betreffend (EFA):
 
Omega-3 mehrfachgesättigte Fettsäure (EPA) bekommt man aus Leinsamen, Dorschlebertran, fettem Fisch, Walnüssen, Raps, Portulak, Kürbiskernen, grünem Gemüse und Weizenkeimen.
 
1 Esslöffel Dorschlebertran tgl. oder ein Teelöffel gemahlene Leinsamen oder Walnussöl jeden morgen sind billiger als Fischölkapseln. Fügen Sie evt. ein paar Kapseln Vitamin E zu den Leinsamen, um eine Verranzung vorzubeugen.
 
Omega-6 Fettsäuren (GLA) bekommt man aus Johannisbeeren, Borretsch, kaltgepresstem Mais-, Raps-, Sesam-, Sonnenblumen-, Distel und Nachtkerzenöl sowie deren Samen und Kerne.

Warnungen

Bei wiederkehrendem Schleim und Raucherhusten sollte man sich von einem Arzt untersuchen lassen.

Beachtungen

Vitamin C in Form von Ascorbinsäure kann den Rauchdrang verstärken. Nehmen Sie als Raucher stets säureneutrales Vitamin C (Kalziumascorbat), welches den Rauchdrang vermindert.

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