Übergewicht

Unverhältnismäßig große Fettansammlungen im Bindegewebe des Körpers. Ein Zustand, in dem der Körper über eine gewisse Zeit mehr Kalorien aufgenommen hat als er hat verbrennen können, und den Überschuss deswegen als Fett deponiert.

Wir nehmen an, dass es die Absicht ist, dass unser Appetit unsere Nahrungseinnahme so regulieren soll, dass wir soviel Nahrung zu uns nehmen, wie unser Körper braucht. Wenn dies jedoch nicht zutrifft und man damit unzufrieden ist, sollte man nach den Ursachen fragen. Diese können mehrere Stellen liegen, z.B.:

Überfressen: eine Person mit einer stillsitzenden Arbeit kann den gleichen großen Appetit wie eine Person mit einer harten, physischen Beschäftigung aufbauen. Dies führt natürlich Übergewicht mit sich.

Fehlernährung: Hier ist der Inhalt der Nahrung an ungesunden Fettstoffen zu hoch, der Ballaststoffinhalt zu niedrig und arm an Vitaminen, Mineralien und speziellen Pflanzennährstoffen.

Außerdem: Herabgesetzter Stoffwechsel oder Inaktivität.

 

Die Aufgabe das Gewicht zu halten ist jedoch wegen verschiedenen erblichen Zuständen ungleich verteilt.

 

Fettzellen

Eine Fettzelle ist eine Art Bindegewebszelle, die in der Lage ist viel Fett zu speichern. Unsere Fettzellen werden in der Kindheit gebildet, und die Anzahl die wir in dieser Zeit produzieren bleibt im Erwachsenenalter stabil, unabhängig davon wieviel Gewicht wir zunehmen oder verlieren. Eine Fettzelle kann mit einem Ballon verglichen werden, am Anfang ist er schwer aufzupusten, aber wenn er erst einmal aufgepustet worden ist, so geht es danach viel leichter in wieder aufzublasen. Auf die gleiche Weise wird eine Fettzellen, wenn zu einmal viel zu schnell mit Fett gefüllt wurde, danach viel schneller Fett in sich aufnehmen, schon wenn nur ein kleines bisschen zu viel gegessen hat. Fettzellen können auch gut wieder geleert werden, sie werden aber nicht verschwinden. Dies ist die Ursache dafür, dass es so schwer ist nach einer Diät sein Gewicht zu halten, und auch dafür, dass übergewichtige Kinder auch übergewichtige Erwachsene werden.

 

Fettverbrennung
1 g Fett ergibt bei einer Verbrennung 38 Kilojoule oder 9 Kcal, wohingegen Proteine und Kohlenhydrate nur 17 Kilojoule oder 4 Kalorien pr. Gramm ergeben.

 

Umso besser unsere Kondition ist und je mehr Muskelmasse wir haben, desto besser ist auch unsere Fettverbrennung.

 

BMI
Gewichtstabellen aus alten Zeiten werden zunehmend vom Körper-Masse-Index (Body Mass Index, BMI) ersetzt, der auf eventuelles Übergewicht hindeuten kann. Sie können Ihren persönlichen BMI ausrechnen, indem Sie ihre Körpergröße in Metern hoch 2 nehmen. Ihr Gewicht in Kg wird dann mit dem ersten Ergebnis geteilt.
Beispiel: Sie sind 1,75 m. groß und wiegen 70 kg:
1,75 x 1,75 = 3,06
70 : 3,06 = 22,9

 

In diesem Beispiel ist die Person laut BMI normalgewichtig, da das Endergebnis zwischen 20-25 liegt. Leichtes Übergewicht geht von 25-30. Starkes Übergewicht fängt somit bei 30 an. Wenn man nicht so gut rechnen kann, kann man eventuell jemand anderes um Hilfe bitten oder aber eine andere Methode zur Hilfe nehmen:
Wenn man sich selbst mal leicht in die Seite kneift, darf die Hautfalte nicht dicker als 1 cm sein, sonst ist man übergewichtig.

 

Apfelform, Birnenform
Es ist nicht egal, wo am Körper das Fett sitzt. Man spricht von Apfelform, wenn sich das Fett am Bauch abgesetzt hat und man spricht von Birnenform, wenn sich das Fett auf den Hüften oder auf den Oberschenkeln abgesetzt hat. Die Apfelform ist die ungesundeste. Der amerikanische Arzt E.D. Abravanel meint, einen Zusammenhang zwischen der Nahrung, die Übergewichtige bevorzugen, und der Dominanz von vier verschiedenen hormonproduzierenden Drüsen gefunden zu haben.
Jeder Typ lagert das Fett an verschiedenen Stellen des Körpers ab. Nur das sogenannte "Hypophysenübergewicht" lagert das Fett gleichmäßig im Körper ab.

 

Japanische Untersuchungen bei Sumoringern deuten darauf hin, dass Organfett viel gefährlicher ist als Unterhautsfett. De extrem fetten Sumoringer haben weder erhöhtes Diabetes- noch Herz-Gefäßerkrankungsrisiko, solange sie aktiv sind. Durch den Sport setzt sich das Fett bei ihnen nicht zwischen den Organen ab.

 

Tägliche Bewegung und eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit scheinen den schädlichen Wirkungen von Übergewicht entgegenzuwirken.

 

Organfett, Unterhautsfett
Organfett entsteht durch Inaktivität, Rauchen, Alkoholeinnahme und Stress. Man kann nicht genau wissen, wieviel Organfett im Vergleich zu Unterhautfett vorhanden ist, es sei denn, man wird gescannt, man kann jedoch einen ersten Eindruck erhalten, indem man seine Taille-Hüft-Ratio (THR) ausrechnet. Sie müssen die Taille am Bauchnabel ausmessen. Danach müssen Sie die Hüften an der breitesten Stelle ausmessen. Teilen Sie die Taille mit der Hüfte.
Beispiel: Sie haben ein Taillenmaß von 100 cm und ein Hüftmaß von 84 cm.
100 : 84 = 1,2

 

Frauen haben zu viel Bauchfett, wenn ihr THR größer als 0,8 ist - bei Männern sollte der THR nicht größer als 1,0 sein. Sonst steigt das Risiko für Organfett deutlich.

 

Fettleibigkeit und Übergewicht sind nicht immer das selbe. Bodybuilder passen z.B. nicht in normale Tabellen für Übergewichtige, da Muskeln mehr wiegen als Fett. Flüssigkeitsansamlungen im Körper können sich auch auf die gemessenen Werte auswirken.

 

Eine klinische Erfahrung bei vielen praktizierenden Ärzten zeigt, dass eine Nahrungsmittelintoleranz das Abnehmen erschweren kann. Es handelt sich hierbei oft um Milchprodukte und Weizen; es können aber auch andere Nahrungsmittel involviert sein. Fettleibigkeit ist in den seltensten Fällen auf eine Stoffwechselerkrankung zurückzuführen. Ein fallender Stoffwechsel gehört zu den natürlichen Alterserscheinungen. Der Stoffwechsel fällt ebenfalls, wenn zwischen den Mahlzeiten viel Zeit vergeht.

 

Stress, psychisches Ungleichgewicht, Minderwertigkeitsprobleme, Einsamkeit u.a.m. können zum Trost-Essen bewegen. Hier werden oft Süssigkeiten und fettes Essen bevorzugt, das dann zu Übergewicht führt.

 

Erbliche Faktoren können bei Fettleibigkeit eine Rolle spielen. Einige Personen können bis zu 100 Mia. Fettzellen besitzen als andere. Darüber hinaus kann man auch die Essgewohnheiten und den Lebensstil der Eltern "erben". Mit anderen Worten kann man in den Kinderjahren jahrelang falsch ernährt worden sein, bevor man bewusst eine eigene Kostwahl treffen kann. Dieser Umstand kann entscheidend sein, da es schwerer ist, ein Idealgewicht zu halten, wenn man schon mal fett war. Die Forschung deutet darauf hin, dass lanwierige Depressionen bei Kindern und Jugendlichen zu Übergewicht führen kann. Es gibt aber tatsächlich gewisse erbliche Faktoren, die für Fettleibigkeit verantwortlich sein können, aber meist wird diese Erklärung als Ausrede benutzt, um das eigenen Unvermögen anderen und sich selbst gegenüber zu rechtfertigen. Derartige genetische Veranlagungen bedeuten jedoch nicht, dass man automatisch dick sein muss, es kommt immer auf die Lebensweise an. Einige menschen müssen mehr auf ihren Lebensstil achten als andere, um ihr Normalgewicht zu halten. Gewohnheiten, soziale und psychologische Faktoren können eine wesentliche Rolle spielen und ein Gewichtsverlust ohne die Hilfe der Umgebung unmöglich machen.

 

Die Forschung zeigt auf, dass der Körper einen eingebauten Mechanismus hat, der dem Gewichtsverlust entgegenwirkt. Der Appetit wird gesteigert und der Stoffwechsel fällt in Folge des Gewichtsverlusts. Das macht es schwer und in der Praxis manchmal unmöglich große Verluste zu halten. Als Erklärung wird ein Reklikt unserer Vorzeit angeführt, bei dem ein großer Gewichtsverlust mit Hungersnöten und damit Lebensgefahr in Verbindung gebracht wurde. Übergewicht hingegen war keine Gefahr für das Überleben der Art. Praktisch vor 10000 Jahre, jedoch sehr unpraktisch heutzutage.

 

Appetitzüglende Hormone
Zwei dieser eingebauten Mechanismen sind die beiden appetitregulierenden Hormone Ghrelin und Leptin.
Leptin ist ein Hormon, das im Fettgewebe gebildet wird.
Es sagt dem Gehirn, dass genügend Energie vorhanden ist und das hemmt dann den Appetit.
Ghrelin wirkt genau umgekehrt. Es wird vermehrt im leeren Magen gebildet. Dieses Hormon gibt dann dem Hungerzentrum im Gehirn bescheid und wir werden hungrig. Diäten, die Hunger verursachen, fördern die Ghrelin Produktion, die uns dann doch wieder zum essen bringt.

 

Schlafmangel und Übergewicht
Die Forschung deutet weiterhin darauf hin, dass auch Schlafmangel die Hormone Leptin und Ghrelin in soweit beeinflussen kann, dass wir übergewichtig werden. Eine Untersuchung hat zum Beispiel gezeigt, dass bei Personen, die in zwei Nächten weniger als 4 Stunden Nachtschlaf bekamen, die Leptinproduktion um 18% erniedrigt und die Ghrelinproduktion um 28% gesenkt wurde. Von daher gilt: Je länger wir unter sieben Stunden Nachtschlaf kommen, desto höher ist unser Risiko übergewichtig zu werden. Kinder haben einen höheren Schlafbedarf als Erwachsene, jedoch gilt das Prinzip dass Schlafmangel Übergewicht verursachen kann natürlich auch für Kinder, jedoch mehr für Jungen als für Mädchen.

 

Folgekrankheiten
Übergewicht macht sich nicht nur optisch bemerkbar, oft leiden Übergewichtige an einem geringen Selbstwertgefühl und Übergewicht führt oft zu weiteren Folgekrankheiten. Die Knie, der Rücken und die Füße können durch das Gewicht überlastet werden und somit Schmerzen, Schleißgicht und Plattfuß verursachen. Die kleinste Anstrengung bereitet Atemnot. Durch die fehlende sportliche Betätigung kann es zu Muskelschwächung kommen.

 

Die Haut kann sich derart in Falten legen, dass an bestimmte Stellen keine Luft herankommt, wodurch Schweißgeruch, Pilzerkrankungen und Exeme entstehen können. Desweiteren kann die Haut reißen und Krampfadern können entstehen. Das Risiko für erhöhten Blutdruck und Diabetes steigt. Bei Übergewicht entsteht oft Insulinresistenz, mit anderen Worten verliert der Körper nach und nach die Fähigkeit, auf das Insulin der Bauchspeicheldrüse zu reagieren.

 

Fett, auch Körperfett, kann ranzig werden. Das bedeutet, dass das Fett freie Radikale anzieht, besonders wenn sich viel Depoteisen im Körper befindet. Dieser Umstand verursacht Schäden im gesamten Körper mit einem erhöhten Krebsrisiko zur Folge. Regelmäßige Diäten sind auch sehr ungesund und scheinen das Risiko für Nierensteine zu erhöhen. Diäten sind nicht der richtige Weg, stattdessen muss man seine gesamte Ernährung permanent umstellen.

 

Einige essen einfach gerne. Die Folge ist ein Überessen, eventuell kombiniert mit Inaktivität. Aber jeder kann abnehmen, wenn die tägliche Einnahme von Kalorien niedrig genug ist, z.B. 1000 Kcal täglich. Die Ursache für Übergewicht und nachfolgende Schwierigkeiten abzunehmen, kann auch von unerwarteter Seite kommen. Nahrungsmittelintoleranz ist bereits erwähnt.

 

Isst man viele Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index, d.h. Lebensmittel, die im Körper sehr schnell zu Zucker umgesetzt werden, bedeutet dies, dass die Insulinmenge im Blut dem entsprechend schnell steigt.

 

Ist das Insulinniveau sehr hoch führt dies herbei, dass der Körper Fett deponiert und nicht das bereits deponierte Fett abbaut, was es unmöglich macht abzunehmen.

 

In diesem Zusammenhang ist nicht Fett der Gauner, sondern hochglykämische Nahrungsmittel aus der Kohlenhydratgruppe wie Zukker und Getreideprodukte, insbesondere helles Brot. Diese Nahrungsmittel können eine Abhängigkeit in gleicher Linie wie Rauschmittel schaffen. Entfernt man sie vollkommen aus der Nahrung, führt dies zu Entzugserscheinungen. Diese Problemnahrungsmittel müssen mit niedrigglykämischen Nahrungsmitteln wie Gemüse und Proteine ersetzt werden.

Empfehlungen

Allgemeine Ernährungsratschläge für Kranke und Gesunde sowie Ratschläge für einen krankheitsvorbeugenden Lebensstil finden Sie in der Bibliothek. Klicken Sie hier.

Es ist wichtig mit der Gewichtsreduktion anzufangen, bevor man mehr als 5 kg übergewichtig ist. Je größer das Übergewicht, desto schwieriger wird es später das neue Gewicht zu halten.

Der einfachste Ratschlag zum Abnehmen lautet: Essen Sie die Hälfte, kauen Sie dafür aber doppelt so lange!
Einige zusätzliche Bemerkungen: Tauschen Sie Diäten mit einem mehr permanenten Lebensstil aus. Durch das Ändern der Ernährung erreichen Sie, dass sich ihr Gewicht um das Normalgewicht herum stabilisiert. In dem Zeitraum, wo das Gewicht herunter muss, ist es jedoch notwendig extra konsequent zu sein. Vielen, die Probleme damit haben abzunehmen, nutzt es Getreideprodukte zu vermeiden. Eventuell können Sie einen Ernährungsberater um Rat fragen.

Allgemeine Ratschläge zum Abnehmen

  • Essen Sie immer Frühstück - es steigert die Verbrennung und wirkt kompensierendem Heisshunger später am Tage entgegen.
  • Essen Sie Nahrung mit einem hohen Flüssigkeitsgehalt, damit der Körper die Flüssigkeit ausscheiden muss.
  • Essen Sie größere Portionen mit einem geringen Kaloriengehalt anstelle von kleineren Portionen mit einem hohem Kaloriengehalt.
  • Meiden Sie nicht Fettstoffe - sie sind lebenswichtig wie Vitamine, aber essen Sie die richtigen Fette.
  • Essen Sie als Zwischenmahlzeit Nüsse und Mandeln - es stabilisiert das Blutzucker und wirkt Heisshunger entgegen.
  • Essen Sie ausreichend Kalorien - Nehmen Sie nie unter 1000 Kcal pro Tag ein.
  • Verbrennen Sie Kalorien statt sie zu vermeiden.
  • Treiben Sie physisches Training - z.B. Gewichtheben. Je mehr Muskelmasse desto höher die Verbrennung.
  • Sitzen Sie weniger und bewegen Sie sich mehr - anhaltende kleine Bewegungen verbrennen auch Energie.
  • Entfernen Sie Essen aus ihrem Blickfeld - Der visuelle Reiz stimuliert den Appetit. Es ist einfacher vernünftige Essgewohnheiten aufrechtzuerhalten, wenn man nicht andauernd Nahrungsmittel vor den Augen hat.
  • Sorgen Sie für eine gute Nachtruhe. Forschung deutet darauf, dass zu wenig und zu schlechter Schlaf uns dazu veranlasst mehr Zucker und Stärke aufzunehmen um Energie zu bekommen. Erwachsene sollten mindestens sieben Stunden Schlaf bekommen, Kinder und Teenager acht Stunden.

Fettverbrennung
Indem man Sport treibt, erreicht man die beste Fettverbrennung. Wenn man still sitzt, verbrennt man nur ca. 1 Kalorie pro Minute. Deshalb: Je mehr Bewegung, umso besser! Wenn man dies nun mit Gewichttraining kombiniert, so erhöht man seine Muskelmasse noch mehr und verbessert dadurch dann die Fettbrennung des Körpers.

Kalorienzählen
Leute, die beabsichtigen über das Zählen von Kalorien abzunehmen, können mit 1000 Kalorien täglich einen sicheren Gewichtsverlust erzielen.

Je früher man eingreift, desto besser ist das Problem in den Griff zu bekommen. Ein Gewichtsabnahmeprojekt kann sehr überwältigend wirken, wenn es sich um sehr viele kg handelt. Lassen Sie sich einen individuellen Nahrungsplan erstellen, der frei von Produkten ist, die Intoleranz verursachen können. Vermeiden Sie Candidiasis im Verdauungskanal und Schwermetalle. Lassen Sie sich diesbezüglich professionell beraten. Schauen Sie sich eventuell auch unseren Artikel über Candidiasis an! Beim Abnehmen ist es desweiteren unumgäglich, dass Sie Ihre Umgebung unterstützt. Lernen Sie mit Stress besser umzugehen und suche Sie eventuell einen Therapeuten auf, da die Psyche oft mit am Übergewicht Schuld trägt.

Kontrollieren Sie, dass der Fettgehalt der Nahrung nicht zu hoch ist. Ca. 30% der Körperenergie sollte von Fettstoffen stammen. Bei Übergewichtigen liegt diese Zahl typisch bei über 40%.

Seien Sie darauf vorbereitet, dass ein Gewichtsverlust verschiedene Stoffe freisetzen kann, die im Fettgewebe versteckt sitzen und bestimmte Symptome verursachen können. Auch deshalb ist es wichtig, reichlich reines Wasser ohne Kohlensäure zu trinken, mindestens 1 ½ Liter täglich. Trinken Sie auch Gemüsesaft. Essen Sie basisch mit viel Gemüse und essen Sie fettarm. Nehmen Sie zusätzlich zur Kost einen Fiberzuschuss. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu schnell abnehmen. ½ - 1/4 Kg pro Woche ist gut. Halten Sie Ihren Blutzuckerwert stabil, indem Sie mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt einnehmen, statt nur einige wenige große Mahlzeiten einzunehmen. Essen Sie sich nicht total satt und überspringen Sie keine Mahlzeiten, da sonst der Stoffwechsel sinkt. Der Magen schrumpft mit der Zeit, so dass Sie nach kleineren Portionen bereits satt werden.

Vermeiden Sie Zucker, insbesondere flüssiger Zucker in Form von Limonade, süßem Saft sowie Alkohol, hierunter Bier. Essen Sie keine Süßigkeiten und Snacks und auch nicht zu viel Obst. Diese Sachen sättigen nicht ordentlich und verursachen einen unstabilen Blutzuckerwert. Gemüse wird empfohlen. Pulverkost kann zusammen mit Fibern und einem breitgefächerten Zuschuss an Vitaminen und Mineralen hilfreich sein. Betätigen Sie sich täglich sportlich. Schwimmen kann z.B. empfohlen werden. Winterbaden im Freien ist in Verbindung mit anschließendem Saunieren sehr gut. Gewisse manuelle Therapieformen können hilfreich beim Abnehmen sein. Dies kann z.B. Zonentherapie, Akupunktur oder TNS (Transcutane Nervenstimulation) sein. Letzteres ist besonders bewegungsgehemmten Menschen zu empfehlen.

Falls die obenstehenden Kurvorschläge den Zustand innerhalb von 8 Wochen nicht bessern, dann sollten Sie in Erwägung ziehen, eine weitere Lebensstilsanierung vorzunehmen. Täglich sportliche Betätigung: 1/2 - 1 Stunde täglich steigert die Verbrennung. Das Programm kann auch durch weitere Elemente der Produktübersicht erweitert werden.

Relevante Gesundheitsprodukte:

  • Vitamin A, da dieses Vitamin in einer fettarmen Kost nicht immer ausreichend vorhanden ist.
  • Vitamin C muss säureneutral sein.
  • Chrom hilft bei der Zuckerverbrennung.

Kräuter:

  • Ananas, Ananas comosus ist verdauungsfördernd.
  • Gemeiner Odermennig, Agrimonia eupatoria wirkt Leber- und Gallenstimulierend.
  • Chili, Capsicum v.A. steigert den Stoffwechsel.
  • Vogelmiere, Stellaria media steigert den Stoffwechsel.
  • Guarana, Paullinia sorbilis wirkt appetitsdämpfend und steigert den Stoffwechsel. In Kapselform: 1 1/2 g 3 X täglich. Ist jedoch nicht für alle gleich gut, zumal der Koffeininhalt zu Unruhe und Schlaflosigkeit führen kann.
  • Hoodia gordinii: Dämpft den Appetit.
  • Lamarcks Nachtkerze, Oenothera biennis steigert den Stoffwechsel.
  • Mariendistel, Silybum marianum. Gutes Unterstützungsmittel für die Leber. Hilft mit der Ausscheidung jener Abfallstoffe, die im Fettgewebe deponiert sind.
  • Psyllium, Plantago v.A: Ein paar Teelöffel im Essen und ein Glas Gemüsesaft normalisiert die Verdauung.
  • Walnuss, Juglans v.A. fördern das Sättigungsgefühl.


Aminosäuren:

  • Tryptofan hilft bei der Bildung von Serotonin mit, das das Verlangen nach Kohlenhydrate senkt. Wird von den Mahlzeiten verschoben eingenommen.
  • DL-Fenylalanin senkt den Appetit.
  • Carnitin hilft, den Fettstoffwechsel zu regulieren.


Anderes:

  • Verdauungsenzyme.
  • Lecithin hilft, das Körperfett zu verbrennen. Hohe Dosierungen steigern den Bedarf an Vitamin B.
  • Milchserumkonzentrat stimuliert die Leber, die Galle und das Blutzucker. Säureneutralisierend.
  • Milchsäurebakterien.
  • Omega 3 von Fischöl ist für den Stoffwechsel erforderlich.
  • Omega 6 Öl kann bei Fehlernährung und fettem Essen in Unterschuss geraten.

Kurvorschlage

 

Warnungen

Gewisse Übergewichtsformen können auf bestimmte Krankheitszustände zurückzuführen sein, die unbedingt die Hilfe eines Arztes nötig machen. Hierbei kann es sich um eine Stoffwechselerkrankung handeln.

Beachtungen

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